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05.05.2026
16:39 Uhr
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Das neue Heizungsgesetz nimmt Gestalt an, erstmals finden sich in den Entwürfen nun konkrete Anforderungen für neue Öl- und Gasheizungen. Von Klimaneutralität fehlt aber jede Spur.

Steuerungsanlage einer Gasheizung in einem Mehrfamilienhaus. 2028 startet die sogenannte „Bio-Treppe“. Bernd Weißbrod/dpa
Die „Bio-Treppe“ ist weder ein Fitnessgerät noch hat sie irgend etwas mit Naturwissenschaften zu tun. Sie ist das Vehikel, um auch in Zukunft noch neue Gas- oder Ölheizungen installieren zu dürfen. Und wochenlang war sie ein gut gehütetes Geheimnis der Koalition. Denn die neuen Heizkessel, so hatten es die Fraktionsspitzen Ende Februar beschlossen, sollten mit den Jahren wachsende Anteile erneuerbarer Brennstoffe verbrennen – eben über eine „Bio-Treppe“. Wie die Stufen genau aussehen sollten, wie steil oder flach sie sein würde, das ließen sie erst einmal offen.
Union und SPD einigen sich auf Regelungen, um Mieterinnen und Mieter vor Kosten fossiler Heizungen zu schützen. Für Vermieter werden sich die Folgen dieser Regeln schwer kalkulieren lassen.
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