SZ 21.05.2026
15:07 Uhr

(+) Gaza-Flottille: „Inakzeptabel“ und „menschenverachtend“


Aktivisten der Hilfsflottille für Gaza beschweren sich über öffentliche Erniedrigungen und Misshandlungen in Israel. Italien und Frankreich bestellen die israelischen Botschafter ein. Und Deutschland?

(+) Gaza-Flottille: „Inakzeptabel“ und „menschenverachtend“

Sie seien geschlagen worden, gefesselt, erniedrigt und mit Maschinenpistolen bedroht: Zwei der Italiener, die als Teil der zivilen Hilfsflotte „Global Sumud Flotilla“ in Richtung Gaza unterwegs waren, berichten von Misshandlungen durch israelische Sicherheitskräfte. Der Abgeordnete Dario Carotenuto und der Journalist Alessandro Mantovano sind zurück in Rom, bei ihrer Landung am Donnerstagmorgen wurden sie von Kollegen, Familienangehörigen und Medienvertretern erwartet. Beide sagen, dass sie noch vergleichsweise gut davongekommen seien. Andere Aktivisten hätten Brüche erlitten, Aktivistinnen hätten von sexualisierten Übergriffen berichtet.

Israels rechtsextremer Finanzminister Smotrich erwartet, dass der Internationale Strafgerichtshof gegen ihn Haftbefehl beantragt. Zur Antwort kündigt er neue Härten gegen Palästinenser an.

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