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27.03.2026
15:59 Uhr
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Während die USA den Krieg gegen Iran eskalieren, sucht die EU ihre Haltung zu dem Konflikt. Berlin sucht das Gespräch – und erkennt, wie schmal der Grat ist zwischen Partnerschaft mit den USA und Abhängigkeit. Das zeigt sich auch beim Treffen der G-7-Außenminister.

„Ich bin nicht da, um sie glücklich zu machen“, sagt US-Außenminister Marco Rubio (2. v. li.) in Vaux-De-Cernay den G-7-Kollegen; im Vordergrund Bundesaußenminister Johann Wadephul und EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas. Michael Kappeler/dpa
Um drei Uhr morgens hatte das Warten ein Ende: US‑Außenminister Marco Rubio landete zum G-7‑Außenministertreffen in Frankreich. Die Vertreter der übrigen sechs Staaten und ihre Gäste waren da längst angekommen – und hatten einen Tag Zeit, sich auf die jüngsten Forderungen aus Washington einzustellen. In einem mittelalterlichen Kloster nahe Paris berieten sie darüber, welchen Platz Europa und die sogenannten Mittelmächte in der neuen Weltordnung noch einnehmen können. „Ich bin nicht da, um sie glücklich zu machen“, sagte Rubio noch vor seinem Abflug in Washington. Partnerschaft auf Augenhöhe klingt anders.
Auch in den USA sind die Spritpreise zuletzt stark gestiegen, aus Sicht der meisten Amerikaner: deutlich über die Grenze des Zumutbaren. Wenn das so bleibt, könnten die Demokraten womöglich sogar wieder eine Wahl gewinnen.
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