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08.05.2026
14:03 Uhr
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Zweimal gab es auf DFB-Bundestagen zuletzt Kampfkandidaturen, bei denen die Herausforderin gewann. Nun läuft der Versuch, solche Szenarien zu verhindern: Ein Vorschlag für eine Satzungsreform sieht vor, die Befugnisse des Bundestages einzuschränken.

Die Wahlen für das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) sind in der Regel keine sonderlich kontroverse Angelegenheit. Üblicherweise läuft das so ab: Jedem der fünf DFB-Regionalverbände steht nach der Satzung das Recht auf einen Vizepräsidentenposten zu, dem großen süddeutschen Verband werden zwei gewährt. Also wird innerhalb der Regionalgremien in den klassischen Hinterzimmerrunden ein Wunschkandidat ausgekartelt, der ins Tableau der Funktionäre passt – und beim Bundestag wird diese Personalie von den 255 Delegierten nur noch abgenickt.
Der DFB weitet die Sanktionsmöglichkeiten gegen Fans und Spieler kräftig aus. Kann es nun auch für Kritik an Funktionären Geldstrafen geben? Und was darf man im Stadion überhaupt noch sagen?
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