SZ 07.08.2026
08:22 Uhr

(+) Fifa: Die nächste Anti-Infantino-Welle türmt sich auf


Der von Gianni Infantino erwünschte Effekt des Krisentreffens in Rabat verpufft. Die Uefa erneuert ihren WM-Boykott, die Spielergewerkschaft spricht von „Machtmissbrauch“ – und ein weiterer bisheriger Verbündeter geht auf Distanz.

(+) Fifa: Die nächste Anti-Infantino-Welle türmt sich auf

Ob Gianni Infantino wirklich gedacht hatte, er könne so die Stimmung drehen? Am Mittwoch hatte der Präsident des Fußball-Weltverbandes seine obersten hauptamtlichen Mitarbeiter zu einem Krisentreffen nach Rabat geladen. Am Ende stand dann ein Statement, in dem es hieß, dass beim gescheiterten Investorendeal zwar ein paar Fehler unterlaufen seien, aber dass er jetzt die „uneingeschränkte Unterstützung“ von den Mitarbeitern genieße. Und dass die Fifa jetzt „keinerlei Angriffe“ mehr auf ihre „Integrität“ und ihre, Achtung: „gute Unternehmensführung“ dulden würde.

In einer Sitzung der europäischen Verbände herrscht riesige Wut, die Uefa beschließt einen WM-Boykott. Auch die Amerikaner stellen sich gegen Infantinos Investorendeal.

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