SZ 10.04.2026
13:22 Uhr

(+) Feminismus: Einfach keine Menschen verachten


Die selbsternannte Fotzenrapperin Ikkimel preist auf Instagram Herbert Grönemeyer als Pionier kritischer Männlichkeit und feiert das Revival eines alten Hits. Und so sieht einer mit 70 Jahren plötzlich wieder superjung aus.

(+) Feminismus: Einfach keine Menschen verachten

Angenommen, man wäre auf der Suche nach einer Frau, die gerade Lust hätte, in aller Öffentlichkeit einen Mann so richtig hart zu loben. Dann wäre Ikkimel, die Berliner Rapperin und extrem angesagte Text-Fleischwölfin all dessen, was männlichen Chauvinismus anbelangt, dafür wahrscheinlich nicht die allererste Adresse. Erst Ende März forderte sie bei einer Preisverleihung, es werde Zeit, dass „endlich mal Männer Angst kriegen und nicht andersrum!“.

Seit den Loveparades der Neunziger hat kein so stumpf daherballernder Pop-Trend ein so immenses Analysebedürfnis ausgelöst: Ein paar Begegnungen mit den Protagonistinnen des Genres „Fotzenrap“.

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