SZ 25.06.2026
21:05 Uhr

(+) Erdbeben: „Venezuela rutscht von einer Krise in die nächste“


Zwei Erdbeben erschüttern ein Land, das ohnehin schon am Boden ist. Unter den Trümmern dürften noch Tausende Menschen verschüttet sein. Vor allem in der Küstenregion um La Guaira bieten sich Bilder des Grauens.

(+) Erdbeben: „Venezuela rutscht von einer Krise in die nächste“
Eine Frau hat in La Guaira ihre zwei Kinder verloren. AP Photo/Pedro Mattey

Juan Maestre weiß schon, dass seine Probleme gering sind im Vergleich zu dem, was manche seiner Landsleute im Moment durchleben. Aber Juan Maestre ist seit gut 24 Stunden auf den Beinen und würde einfach gerne seine Flip-Flops gegen richtige Schuhe tauschen und vielleicht auch einmal das T-Shirt wechseln. Nur liegt seine Wohnung, die er sich mit einer Freundin teilt, mitten in Caracas im 18. Stock. Das Haus steht zwar noch, aber in den Wohnungen sei alles verwüstet von den Stößen der Erdbeben in der letzten Nacht, erzählt er. Er könne dort nicht mehr hinein.

Sicherheit gegen Menschenrechte, das ist der Deal, den Präsident Nayib Bukele seinem Volk anbietet. Und ja, man wird in El Salvador jetzt nicht mehr aus Versehen auf der Straße erschossen, aber ein falsches Wort, und man verschwindet für Jahre.

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