|
28.05.2026
13:38 Uhr
|
Nach Abstürzen mutmaßlich ukrainischer Drohnen in Litauen, Lettland und Estland fordern die Regierungen mehr Unterstützung von der EU. Doch die Vorfälle offenbaren auch Schwachstellen innerhalb der Länder.

In Litauen, Lettland und Estland hat jeder eine Warn-App auf dem Handy, so heißt es immer. Zumindest sehr viele der insgesamt etwa sechs Millionen Einwohner der drei Länder nutzen sie. In Estland heißt sie „Ole valmis!“ – Sei bereit!, in Lettland eingängig „112 Latvia“ und in Litauen etwas kryptisch „LT72“. Die Apps verraten, welche Vorräte man für den Ernstfall im Hause haben sollte, wie man Erste Hilfe leistet – und wo der nächste Luftschutzbunker ist. Doch seit Mittwoch vor einer Woche diskutiert ganz Litauen darüber, dass der nächstgelegene Schutzbunker möglicherweise nicht existiert oder mit alten Möbeln vollgestellt ist.
In Russland macht sich Kriegsmüdigkeit bemerkbar, auch unter Amtsträgern und Patrioten, die dem Kreml bislang treu dienten. Das schürt offenbar versteckte Grabenkämpfe.
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien
Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: