SZ 06.04.2026
14:54 Uhr

(+) Donald Trump und der Irankrieg: Der mächtigste Mann der Welt gibt ein jämmerliches Bild ab


Der US-Präsident bellt großmäulige Ultimaten Richtung Teheran und verprellt gleichzeitig alle Verbündeten. Er hat sich in die Ecke manövriert.

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Eine Drohung ähnelt einem Versprechen, wenn auch einem bösen: Wer sein Wort nicht einlöst, verspielt Glaubwürdigkeit. Donald Trump etwa nennt die iranischen Führer „räudige Hunde“, kündigt ihnen das „Höllenfeuer“ an. Dann verschiebt der US-Präsident seine großmäuligen Oster-Ultimaten von einem Tag auf den nächsten und den übernächsten und so fort. Warum? Sicher nicht, weil seine Luftwaffe nicht mehr genügend Bomben unter ihren Jets hängen hätte oder weil auf seinen Kriegsschiffen die Raketen und Marschflugkörper knapp würden. So weit ist es – noch – nicht. Sondern weil selbst dieser Präsident ahnen muss, dass er der Islamischen Republik so nicht beikommen wird.

Während sich der Vermisste in Iran auf einem Berg in einer Felsspalte versteckt, sind Hunderte US-Soldaten im Einsatz, um ihn zu retten. Die CIA führt offenbar ein Ablenkungsmanöver durch. Jetzt wird eine weitere Eskalation des Kriegs befürchtet.

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