SZ 15.06.2026
09:20 Uhr

(+) Deutsches Nationalteam: Frisiert wie in der Tuning-Werkstatt


Julian Nagelsmann sind bei diesem WM-Turnier die ersten Handgriffe gelungen. Das Team wirkt schneller und spritziger – sogar einen Platz für Deniz Undav hat der Bundestrainer gefunden.

(+) Deutsches Nationalteam: Frisiert wie in der Tuning-Werkstatt
Gute Laune: Bundestrainer Julian Nagelsmann (links) scherzt mit dem ausgewechselten Kapitän Joshua Kimmich. Tom Weller/dpa

Der jüngste und der älteste Trainer des Turniers standen am Sonntag beim Spiel zwischen Deutschland und Curaçao an der Seitenlinie, und wenn auch das Ergebnis klar zugunsten der Mannschaft des jüngeren Trainers ausfiel, nämlich mit einem 7:1-Erfolg des viermaligen Weltmeisters, so war der ältere doch immerhin derjenige, der seine Garderobe besser im Griff gehabt hatte. Als sich Julian Nagelsmann, 38, und Dick Advocaat, 78, nach der Partie in jeweils bester Laune die Hände reichten, da hatte der Niederländer immer noch seinen Sonntagsanzug an, während der deutsche Kollege bereits das zweite Spieltag-Outfit auftrug, das er gleich darauf gegen ein drittes eintauschte. An der texanischen Hitze lag es sicher nicht, die hatte Stadionverbot, während drinnen die Klimaanlage eine Arena der zwei Temperaturen schuf: auf dem Rasen angenehme 22 Grad, im Gebäudeinneren bittere Kälte, die ausländische Besucher ohne Schutzkleidung frieren ließ.

Diesmal kein verpatzter WM-Start: Beim 7:1 der deutschen Nationalelf gegen Curaçao treffen sechs unterschiedliche DFB-Spieler – und ein paar Ideen von Bundestrainer Nagelsmann gehen auf.

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