SZ 03.06.2026
16:05 Uhr

(+) Deutscher Alltag: Es bleibt zugig in Berlin


So viele Gelegenheiten, so viele verpasste Chancen: Über den merkwürdigen Begriff „Zeitfenster“.

(+) Deutscher Alltag: Es bleibt zugig in Berlin
Gelegentlich sehr nah beieinander: Friedrich Merz und Hendrik Wüst. Oliver Berg/AFD

Ein neuer Monat ist angebrochen. Die nächsten Wochen werden zweierlei Ereignisse bringen: die Infantino-Trump-Festspiele, von Nostalgikern immer noch als Fußball-WM bezeichnet, und die weitere Selbstbeschädigung des Berliner Nichts-geht-Teams, von Nostalgikern immer noch als Bundesregierung bezeichnet. Erstere werden von mir, eine rein subjektive Entscheidung, nach Kräften ignoriert, weil ich nicht zu jenen gehöre, die glauben, man könne Korruption, Autoritarismus und exzessive Geldgier in diesem Falle vom „Sport“ trennen. Möge also die Elfenbeinküste oder Iran Weltmeister werden, auch wenn deren Spieler und Fans allein wegen ihres Aussehens Gefahr laufen, von Trumps ICE-Miliz verhaftet zu werden.

Stockend statt verlockend: Eine kleine Betrachtung des Urlaubs, der immer mit ein paar Hindernissen beginnt.

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