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25.08.2026
15:13 Uhr
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Ein früherer Teamleiter der Deutschen Bank soll Kunden um sechsstellige Summen gebracht haben. Der Prozess zeigt, wie leicht er Kontrollen umgehen konnte. Ein Einzelfall?

Die Deutsche Bank erstattete wohl erst Anzeige, als sich ein Kunde nachdrücklich beschwerte. Arne Dedert/dpa
Neuerdings wirbt die Deutsche Bank wieder mit einem alten Slogan, den mancher so ähnlich noch aus den Neunzigerjahren kennt: „Vertrauen war schon immer der Anfang von allem“, war in den vergangenen Wochen in Zeitungsanzeigen zu lesen. Am Dienstag wurde vor dem Landgericht Frankfurt indes ein Fall verhandelt, der diese Kampagne im Kern durchkreuzt – selbst wenn man ihn in der Vorstandsetage wohl eher als unglücklichen Einzelfall abtun möchte. Denn jenseits des Vorgangs wirft der Prozess erneut die Frage auf, wie gut die Kontrollen im größten deutschen Bankhaus funktionieren: nicht nur im riskanten Investmentbanking, sondern diesmal im bodenständigen Privatkundengeschäft.
Viele Jahre haben die Ermittlungen gedauert, jetzt klagt die Frankfurter Generalstaatsanwaltschaft vier frühere Mitarbeiter der zweitgrößten deutschen Bank an. Es geht um einen mutmaßlichen Schaden in Millionenhöhe.
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