|
27.03.2026
16:21 Uhr
|
Die Deutsche Bahn hat ein weiteres schlimmes Jahr hinter sich. Der Umsatz ist zwar gestiegen, die Verluste aber auch. Jetzt soll alles anders werden – und dieses Mal wirklich.

2025 waren nur 60 Prozent der Züge im Fernverkehr pünktlich. Friedrich Bungert
Evelyn Palla ist wirklich jedes Mittel recht, um zu demonstrieren: Hier bei der Deutschen Bahn brechen nun andere Zeiten an. Die Pressekonferenz zur Jahresbilanz des Konzerns findet nicht mehr live im Bahntower statt, sondern rein digital. Zu Beginn gibt es keinen Hochglanz-Imagefilm mehr, es geht direkt zur Sache. Und auch sonst ist der neuen Bahn-Chefin wichtig, zu betonen: „Dieser Jahresabschluss ist mehr als eine Bilanz. Er markiert den Abschied von der alten Bahn“. Mehr Pathos geht kaum.
Die Erwartungen an die Deutsche Bahn sind ja nicht mehr hoch, die an die neue Bahn-Chefin Evelyn Palla dafür umso höher. Sie räumt jetzt erst mal in der Führungsetage auf: Pünktlicher wird so kein einziger Zug, aber immerhin sie ist voller Zuversicht.
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien
Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: