|
07.05.2026
13:00 Uhr
|
Der Bund investiert Milliarden ins Netz der Deutschen Bahn. Doch dessen Zustand bessert sich nicht. Woran das liegt und was es für echten Fortschritt auf der Schiene bräuchte.

Deutschlands Schieneninfrastruktur ist in keinem guten Zustand – und daran wird sich so schnell auch nichts ändern. Jens Büttner/dpa
Das hatte sich Philipp Nagl anders vorgestellt. Im vergangenen Jahr konnte der Chef der DB Infrago erstmals seit langer Zeit wieder verkünden, dass sich der Zustand des Netzes verbessert hatte, wenn auch nur minimal. Die DB Infrago ist die Infrastruktur-Tochter der Deutschen Bahn. Von 3,03 auf 3,0 hatte sich die Gesamtnote aller Bahnanlagen damals gesteigert. „Wir haben die Verschlechterung des Zustandes unserer Infrastruktur gestoppt“, sagte Nagl. Es sei gelungen, „den Zustand konstant zu halten“.
Erstaunlich häufig reißen derzeit Oberleitungen und fallen auf Züge. Aus Sicht der Bahn sind das lediglich „medienwirksame Ereignisse“ – dabei müssten Tausende Kilometer Leitungen ausgetauscht werden.
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien
Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: