Es ist ein sehr eigentümliches Verhältnis, das einen Schriftsteller mit seinem Verleger verbindet. Eine Vertrautheit im Text – mit Dingen, die der Text selbst noch nicht über sich weiß. Der Mann oder, lange Zeit in meinem Fall, die Frau Françoise Verny, die, weil sie einem beim Schreiben zusieht, mehr weiß als man selbst über den eigenen Schattenanteil, die Windungen der Imagination, das Labyrinth der Gedanken. Die Person, die einen dazu bringt, etwas zu wagen, standzuhalten, wenn der Zweifel einen überfällt, weiterzumachen, wenn ringsum alles darauf hinausläuft, einen zu entmutigen.
