SZ 24.03.2026
15:23 Uhr

(+) Debatte: Widersprechen, nicht wegducken


Die digitale Debatte ist „kaputt“: In „Feindbild Frau“ zeigt Ingrid Brodnig die Dynamiken von Hass und Gewalt auf, denen Politikerinnen im Netz ausgesetzt sind – und Wege, sich zu wehren.

(+) Debatte: Widersprechen, nicht wegducken
Demonstrierten vergangenen Sonntag gegen sexualisierte digitale Gewalt im Netz – und sind selbst regelmäßig Gegenstand agressiver, sexistischer und beleidigenden Posts: die Grünen-Politikerin Ricarda Lang und die Klimaschutzaktivistin Luisa Neubauer. Gerald Matzka/Gerald Matzka/dpa

Eine der herausragenden Eigenschaften der österreichischen Journalistin und Social-Media-Expertin Ingrid Brodnig ist es, dass sie für unhaltbare Zustände konkrete Lösungsvorschläge anbietet. „Wie kann ich mich wehren, was können wir dagegen tun, wie kann man das ändern“ – das sind Fragen, die sie sich regelmäßig stellt. Sie gibt ihren Leserinnen (und Lesern) aber auch Antworten mit auf den Weg, wenn diese nach der Lektüre ihrer Bücher hilflos, ratlos und oft auch verzweifelt sind.

In den sozialen Medien tauschen Frauen nach der „Spiegel“-Recherche zu den Vorwürfen von Collien Fernandes ihre Wut über die Geschlechterverhältnisse aus. Zur Bitterkeit und der Frage, wie aus ihr etwas erwachsen könnte.

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