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17.07.2026
13:44 Uhr
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Das ZDF verweigert die Ausstrahlung eines angeblich antifaschistischen Liedes von Danger Dan in einer Kabarettsendung: Nachvollziehbar?

„Ist eh klar, was zu tun ist, ich sag nix mehr dazu“: Pianist Igor Levit spielt mit dem Sänger Danger Dan (rechts) bei der Probe vor einem Benefizkonzert für die Ukraine im Berliner Ensemble. Carsten Koall/picture alliance/dpa
Durch Deutschland, vor allem durch Ostdeutschland, geht seit Jahren eine Welle rechtsradikaler Gewalt, die auch nach dem Erschrecken über den Mord an dem CDU-Politiker Walter Lübcke 2019 oder – schon zuvor – an der Aufdeckung der Mordserie des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) im Jahr 2011 nicht aufhörte. An diesem Mittwoch wurden in Neuruppin zwei junge Neonazis verurteilt, die am 22. Oktober 2025 einen ukrainischen Studenten am Bahnhof Templin fast zu Tode geprügelt haben. Der grauenvolle Vorgang fand bisher nur das Interesse der brandenburgischen Lokalpresse, bevor jetzt der Berliner Tagesspiegel aus Anlass der Urteilsverkündung die Geschichte für eine überregionale Öffentlichkeit sichtbar machte.
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