SZ 23.04.2026
15:09 Uhr

(+) DFB-Pokal: Die ganze Welt ist in Sorge, bloß der FC Bayern nicht


Die Münchner ziehen in Leverkusen ins Pokalfinale ein und erwecken dabei den Eindruck, dass ihnen gerade jeder Gegner recht ist. Torwart Manuel Neuer deutet seinen Verbleib an.

(+) DFB-Pokal: Die ganze Welt ist in Sorge, bloß der FC Bayern nicht
Bestgelaunte Dominatoren: Leon Goretzka und Dayot Upamecano (von rechts) nach dem Sieg in Leverkusen und dem Einzug ins Pokalfinale. Ina Fassbender/AFP

Aus der Sicht des Schulmeisters ist die Steigerung des Wortes „extrem“ in der deutschen Sprache nicht vorgesehen, weil der Begriff an sich bereits Absolutheit ausdrückt. Aber der FC Bayern schert sich weder um die Schulmeister noch um die Grenzen der Begriffslehre. Im Frühjahr 2026 ist er in einem Zustand, da er nicht nur über Borussia Dortmund und dem Rest der Liga, sondern auch über dem Duden und dem Rest der Wörterbücher steht. Deswegen durfte am Mittwochabend in der Bayarena der Manager Max Eberl unwidersprochen und wahrheitsgemäß behaupten, das Bayern-Team habe sich im Pokalspiel bei Bayer Leverkusen „extremst dominant“ präsentiert, denn „extrem dominant“ hätte als Beschreibung halt wirklich nicht gereicht.

Der Außenverteidiger verkörpert die Münchner Gier, Joshua Kimmich ist auf beiden Seiten des Spielfelds wichtig – und Luis Díaz ist an beiden Toren beteiligt. Die Bayern in der Einzelkritik.

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