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24.03.2026
22:17 Uhr
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Am Dienstagabend startet eine der logistisch aufwendigsten Operationen der deutschen Atomkraftgeschichte: 152 Castor-Behälter müssen Nordrhein-Westfalen durchqueren. Das dürfte Monate dauern. Der Protest hat längst begonnen.

Monatelang haben sie gewartet, haben sie gehofft, dass es doch nicht passieren würde. Doch jetzt ist der „Tag X“ gekommen. In der Nacht auf Mittwoch ist in Jülich im rheinischen Braunkohlerevier eine der aufwendigsten logistischen Operationen der deutschen Atomkraftgeschichte gestartet, begleitet von einem der wohl größten Polizeieinsätze in der Geschichte Nordrhein-Westfalens. Die Castoren rollen. Respektive: erst mal nur ein Castor-Behälter, darin hoch radioaktiver Atommüll.
Deutschland ist raus aus der Kernkraft, aber der Atommüll ist noch da. Wohin mit dem Zeug? Aus Jülich sollen jetzt 152 Castorbehälter über marode Straßen und Brücken in ein Zwischenlager gebracht werden. Ein Monsterprojekt.
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