SZ 27.04.2026
05:04 Uhr

(+) „Caren Miosga“: „Wer Minen räumt, ist Gott am nächsten“


Bei Caren Miosga streifen Claudia Major, Daniel Gerlach und Hubertus Heil kurz die Schüsse von Washington – und kommen dann zu anderen schlechten Nachrichten. Eine Nachhilfestunde in Iran- und Geopolitik ohne falschen Optimismus.

(+) „Caren Miosga“: „Wer Minen räumt, ist Gott am nächsten“
Von links: Bojan Pancevski, Claudia Major, Caren Miosga, Hubertus Heil und Daniel Gerlach sprechen in der Talkrunde von Caren Miosga. NDR/Claudius Pflug

Falls irgendjemand angesichts des Frühlingswetters in weiten Teilen der Republik auf die Idee gekommen sein sollte, es herrsche auch da draußen in der Welt eitel Sonnenschein: Es gibt sie noch, die schlechten Nachrichten, auf Caren Miosga ist Verlass. Die Ereignisse in Washington sind noch frisch, das Motiv und das Vorgehen des Mannes noch nicht ganz aufgeklärt, der mit einer Waffe versucht hatte, in den Ballsaal einzudringen, in dem auch US-Präsident Trump zum White House Correspondents’ Dinner Platz genommen hatte – da stellt die First Talkerin der ARD die erschreckend richtige Frage: Wird Trump auch aus diesem, dem dritten Attentatsversuch auf ihn, Nutzen ziehen in einer schwierigen innenpolitischen Situation?

Trump hat sich mit seiner Rhetorik in eine Ecke manövriert, das Regime in Teheran spürt den Druck seiner radikalen Anhänger. Doch selbst wenn Verhandlungen zu Frieden führen: Verlierer wird das iranische Volk sein – wieder einmal.

Lesen Sie mehr zum Thema

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: