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20.04.2026
01:30 Uhr
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Bei „Caren Miosga“ verteidigt Jens Spahn Krisenhilfen, an die er selbst nicht zu glauben scheint, und bemängelt den schlechten Stil der Regierung, für den er mitverantwortlich ist.

Warum wird Benzin nicht billiger, wenn der Ölpreis fällt? Unionsfraktionschef Jens Spahn in einem nachdenklichen Moment. ARD/Claudius Pflug
Jens Spahn ist an diesem Abend in den Südosten Berlins gefahren, um einen abgeklärten Auftritt hinzulegen. So viel kann man dem Bundestagsfraktionschef der Union unterstellen, nachdem er eine fast volle Stunde im Studio von Caren Miosga gesessen hat und in dieser Stunde nicht einmal im Ansatz aus der Ruhe zu bringen war. Drei Frauen versuchen es mit unterschiedlichen Taktiken. Die Moderatorin beginnt mit Fragen zum schlechten Stil der Regierung, die Journalistin Karina Mößbauer piesackt ihn mit Reformstau-Vorwürfen, und die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer mit einem Grundkurs in Marktwirtschaft.
Caren Miosga interviewt Collien Fernandes und diskutiert mit Justizministerin Stefanie Hubig über digitale Gewalt. Es ist eine außergewöhnliche Talkshow. Auch weil sie zeigt, wie die gesellschaftliche Debatte zu zerfasern droht.
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