Die SPD-Chefs wollen jeden Zweifel ausräumen, dass die Partei wegen ihres Wahldesasters in Rheinland-Pfalz nun die geplanten Reformen ausbremst. Die SPD sei „bereit, diese Reformen nach vorne zu treiben“, sagte Co-Parteichefin Bärbel Bas am Montag im Willy-Brandt-Haus. Ihr Co-Vorsitzender Lars Klingbeil allerdings machte klar, dass man darüber nun besonders hart mit der Union verhandeln werde. Vom Reformbegriff der Union habe er gelernt, dass die Menschen angeblich zu faul seien, nicht so viel Teilzeit machen sollten und bis 70 arbeiten, sagte er. „Das ist nicht der sozialdemokratische Reformbegriff.“ Klingbeil kündigte ein „hartes Ringen“ an. Ein Überblick über die besonders strittigen Themen.
