|
17.04.2026
10:29 Uhr
|
Workshops in Frauenhäusern, Umweltschutzkurse, Beratung für Rechtsextremismus-Aussteiger: Familienministerin Prien will 200 Projekten die Zuschüsse streichen. Immer zu Recht? Ein Einblick anhand von fünf Beispielen.

„Demokratie verteidigen“ verlangen diese Demonstranten in Hamburg. Doch dazu braucht es neben Engagement auch Geld. Gregor Fischer/picture alliance/dpa
Familienministerin Karin Prien (CDU) hat die Förderung von etwa 200 Projekten zur Demokratieförderung vorzeitig beendet und eine Neuausrichtung angekündigt. Betroffen sind die Bereiche „Innovationsprojekte“ und „Entwicklung einer bundeszentralen Infrastruktur“ im Programm „Demokratie leben!“, dessen Förderperiode eigentlich bis 2032 läuft. Bis Sommer will das Ministerium neue Richtlinien erarbeiten, dann können sich die Trägerorganisationen erneut bewerben.
Kaum ein Förderprogramm polarisiert so wie „Demokratie leben“. Nun will Familienministerin Prien die Gelder für mehr als 200 Projekte streichen. SPD und NGOs sind schockiert.
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien
Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: