Ein Arbeitsleben lang hat Bruno Lafont in schönen Büros gesessen, meistens waren es Chefbüros. Immer bei Lafarge, einem Zementhersteller, von dem die Franzosen sagen, er sei ein fleuron ihrer nationalen Industrie – ein Prunkstück also, eine Kronenzacke. Lafont hatte da seine Laufbahn begonnen, 1983, als Absolvent der großen Elite-Universitäten des Landes, der Pariser Businessschule HEC und der Funktionärsschmiede ENA. Alle Etagen stieg er hoch im Unternehmen, bis nach ganz oben, fusionierte es dann 2015 mit dem Schweizer Konzern Holcim, wurde da pensioniert. Eine Paradekarriere.
