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11.05.2026
15:18 Uhr
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Der Hohe Repräsentant in Bosnien-Herzegowina verkündet überraschend seinen Rückzug – offenbar auf massiven Druck der US-Regierung. Und ein bosnisch-serbischer Separatist jubelt.

Christian Schmidt gedenkt der Opfer von Srebrenica, hier auf einem Bild vom 10. Juli 2024. Armin Durgut/PIXSELL/IMAGO
Es sei eine „persönliche Entscheidung“, so formuliert es der Hohe Repräsentant für Bosnien-Herzegowina, Christian Schmidt: An diesem Montag teilte das Büro des CSU-Politikers und ehemaligen bundesdeutschen Landwirtschaftsministers mit, er werde „seine Dienste für die Umsetzung des Friedens“ in dem Westbalkan-Land beenden. Er habe das zuständige Gremium, den sogenannten Lenkungsausschuss des Friedensimplementierungsrats, über seine Entscheidung informiert und darum gebeten, dass dieser mit der Suche nach einem Nachfolger für ihn beginne. Für die Dauer dieser Suche werde er sein Amt weiterführen.
Miljenko Jergović entwickelte sich vom Verdichter des bosnischen Kriegsalltags zum europäischen Romancier. Jetzt wird ihm der Leipziger Buchpreis zur europäischen Verständigung verliehen.
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