SZ 25.03.2026
15:26 Uhr

(+) Belarus: Trump kommt Lukaschenko zu Hilfe


In Belarus werden 250 politische Gefangene freigelassen, dafür streichen die USA Sanktionen. Der mit Putin verbündete Diktator in Minsk darf auf noch mehr hoffen.

(+) Belarus: Trump kommt Lukaschenko zu Hilfe
„Sagen Sie Donald, dass ich bereit bin, dieses große Abkommen auszuhandeln“: der belarussische Diktator Alexander Lukaschenko (re.) mit US-Unterhändler John Coale in Minsk. Belarusian Presidential Service/AP/dpa

Um zehn Uhr morgens kamen zwei Polizisten in die Haftzelle, sie gaben Walianzin Stefanowitsch drei Minuten Zeit, um zu packen. Viele Sachen hat man ja nicht als Gefangener in Belarus. Sie stülpten ihm eine Kapuze über und brachten ihn vom Provinzgefängnis in die Hauptstadt Minsk. Dort bekam er neue Turnschuhe. Und rasieren musste er sich, anständig sollte er aussehen bei seiner Freilassung. So erzählte er es dem belarussischen Exilsender Belsat. Am 19. März wurde Stefanowitsch, Mitarbeiter der belarussischen Menschenrechtsorganisation Wiasna (Frühling), außer Landes nach Litauen gebracht.

Als Sergej Tichanowskij vor fünf Jahren vom Lukaschenko-Regime eingesperrt wurde, begann der Aufstieg von Swetlana Tichanowskaja als Politikerin. Jetzt ist er wieder ein freier Mann, aber die Welt ist eine andere als damals. Und seine Frau auch.

Lesen Sie mehr zum Thema

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: