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05.05.2026
15:54 Uhr
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Andrea Orcel macht die schwerfälligen Prozesse in Europa dafür verantwortlich, dass er die Commerzbank noch immer nicht übernehmen konnte. Es könnte aber auch an seinen eigenen Fehlern liegen.

Andrea Orcel, Chef der Unicredit, plant schon lange die Übernahme der Commerzbank. Roberto Monaldo/LaPresse/picture alliance
Andrea Orcel, Vorstandschef der italienischen Großbank Unicredit, eilt der Ruf eines genialen Dealmakers und Konzernlenkers voraus. Als solcher wird er auch am Finanzplatz Frankfurt von vielen bewundert, schließlich hat sich der Aktienkurs der Unicredit vervielfacht, seit der frühere Investmentbanker dort vor fünf Jahren die Verantwortung übernommen hat. Dieses Bild bekommt allerdings Risse, wenn man seine Bemühungen verfolgt, die Commerzbank zu übernehmen. Schon fast zwei Jahre kämpft sich Orcel nun an diesem Vorhaben ab, zieht sich mal zurück, greift dann wieder an. Es ist inzwischen ein fast unterhaltsames Drama.
Das Übernahmeangebot der italienischen Großbank für die Commerzbank liegt unter dem Börsenkurs. Aber Unicredit-Chef Orcel sagt, er habe einen langen Atem. Lässt sich die Übernahme noch verhindern?
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