SZ 02.06.2026
15:00 Uhr

(+) Bahnindustrie: Wo das Sondervermögen landet


Die Bahnindustrie profitiert massiv von den Milliardeninvestitionen in die Schiene. Dennoch kritisiert sie die Bundesregierung: Es fehle ihr an Weitsicht, Verlässlichkeit - und einer klugen Finanzstruktur.

(+) Bahnindustrie: Wo das Sondervermögen landet

Sarah Stark möchte direkt mal etwas klarstellen. 24 Stunden ist es her, dass das Finanzministerium den ersten Rechenschaftsbericht zum neuen Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaschutz (SVIK) vorgestellt hat. Die Bilanz: durchwachsen. Nur 24 der geplanten 37 Milliarden Euro hat der Bund im vergangenen Jahr ausgegeben. Auch im Verkehrsbereich ist längst nicht alles abgeflossen, was hätte abfließen können. „An uns liegt's nicht!“, sagt die Hauptgeschäftsführerin des Verbands der Bahnindustrie (VDB), der 250 Unternehmen mit insgesamt knapp 58 000 Beschäftigten vertritt. Die Branche habe alles umgesetzt, was gehe.

Mit Italo und Flixtrain drängen zwei neue Zugbetreiber auf den Markt. Sie versprechen mehr Wettbewerb. Für die Kunden soll alles besser werden. Aber stimmt das überhaupt?

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