|
10.06.2026
14:36 Uhr
|
Die Schiene ist dramatisch unterfinanziert – und die Regierung nicht in der Lage, das Problem zu lösen. Doch öffentlich immer mehr Geld zu fordern, wie es die Bahn-Chefin nun tut, ist der falsche Weg.

Sie kämpft dieser Tage um mehr Milliarden für die Schiene: die neue Bahn-Chefin Evelyn Palla. Nadja Wohlleben/Getty Images
Patrick Schnieder erlebt gerade ein Déjà-vu. Fast genau ein Jahr ist es her, dass sich ein Mann namens Richard Lutz an die Presse wandte. Ihm fehlten bis 2029 etwa 17 Milliarden Euro, um die Infrastruktur der Bahn in Schuss zu halten, klagte der damalige Bahn-Chef. Im Ministerium kam das gar nicht gut an, schließlich erhielt die Deutsche Bahn (DB) gerade so viele Milliarden vom Bund wie nie zuvor. Anderthalb Monate später war Lutz seinen Job los.
Von knapp 1000 Fahrten pro Tag fallen im Fernverkehr im Durchschnitt mehr als 100 aus. Das zeigen exklusive Daten aus internen Systemen der DB. Wie kann das sein?
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien
Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: