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09.04.2026
11:41 Uhr
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Reid Wisemans Traum ist wahr geworden. Der Commander der „Orion“ und seine Crew waren so weit entfernt von der Erde wie nie ein Mensch zuvor. Das hat der ehemalige Kampfpilot auch seiner verstorbenen Frau zu verdanken.

Astronaut Reid Wiseman auf dem Weg zum Start in Cape Canaveral am 1. April 2026. John Raoux/AP
Die Kinderkrankenschwester Carroll Taylor Wiseman starb am 17. Mai 2020 in Friendswood, Texas, nach langer schwerer Krankheit. Sie war 46 Jahre alt. Nun wird sie für immer auf dem Mond weiterleben, denn ein bislang namenloser Krater auf der Mondrückseite heißt jetzt ihr zu Ehren: Carroll. Commander Reid Wiseman, ihr Witwer, kämpfte im Weltall mit den Tränen, als seine Crew von der Artemis-2-Mission diesen Namensvorschlag in Richtung Erde übermittelte. Man konnte angesichts dieser Szene auch lernen, dass es einer komplexen Turnübung gleichkommt, wenn sich vier Menschen in der Schwerelosigkeit umarmen wollen.
Der interessanteste Teil des Flugs ist vorbei: die Kurve um die Mondrückseite. Wie sie ablief, welche Beobachtungen die Astronauten machen konnten und was das der Wissenschaft bringt – oder auch nicht.
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