SZ 13.08.2026
07:01 Uhr

(+) Architektur: „In dem Gebäude kann man in drei Dimensionen erleben, wie Habermas gedacht hat“


Das Wohnhaus von Jürgen Habermas steht nun unter Denkmalschutz. Was macht es so besonders? Und lässt sich auch die Aura des Philosophen erhalten? Ein Gespräch mit Bayerns oberstem Denkmalschützer, Mathias Pfeil.

(+) Architektur: „In dem Gebäude kann man in drei Dimensionen erleben, wie Habermas gedacht hat“
Jürgen Habermas, 1999 im Glasstein-Aufbau seines Hauses. Regina Schmeken/SZ Photo

Im März ist Deutschlands wichtigster Philosoph, Jürgen Habermas, gestorben. Seitdem fragen sich Habermasianer wie Architekturkenner, was mit seinem 1972 von Heinz Hilmer und Christoph Sattler nahe dem Starnberger See gebauten Wohnhaus geschieht. Könnte daraus eine Art deutsche Villa Massimo werden? Klar ist jetzt immerhin: Es wird nicht abgerissen. Eben wurde es unter Denkmalschutz gestellt, als „Bedeutendes Zeugnis des Übergangs vom Neofunktionalismus der Nachkriegsmoderne zur Postmoderne“. Das wird das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege an diesem Donnerstag bekannt geben. Wir sprachen darüber mit Mathias Pfeil, dem Leiter der Behörde.

Der Tod des großen Philosophen Jürgen Habermas bewegt die Welt. Reaktionen und Gedanken von Friedrich Merz, Emmanuel Macron, Herfried Münkler, Eva Illouz, Ivan Krastev und vielen anderen.

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