SZ 14.04.2026
15:01 Uhr

(+) Anti-Krisen-Politik der Bundesregierung: Schöne Grüße von Herrn Lindner


Vieles, was Union und SPD gerade an Maßnahmen gegen hohe Spritpreise auflegen, wirkt wie kopiert von der Ampel. Das führt zu komplizierten Erklärungsversuchen.

(+) Anti-Krisen-Politik der Bundesregierung: Schöne Grüße von Herrn Lindner
„Den Bedürfnissen der Menschen in der Breite gerecht werden“: die Spitzenpolitiker der Koalition bei der Verkündung ihrer Anti-Krisen-Maßnahmen. Axel Schmidt/REUTERS

Die Pressekonferenz der Koalitionsspitzen am Montag lief eine gute halbe Stunde, da meldete sich auch schon Christian Lindner zu Wort. „Der #Tankrabatt ist zurück“, schrieb der frühere Bundesfinanzminister auf der Plattform X. „Es ist eine späte, aber richtige Entscheidung. Autofahren darf nicht zum Luxus werden.“ Vielleicht lässt sich Lindners Lob für den Beschluss der schwarz-roten Koalition, die Energiesteuer auf Diesel und Benzin um rund 17 Cent je Liter zu senken, damit erklären, dass er inzwischen Vorstandsvize des Gebrauchtwagenhändlers Autoland AG ist. So oder so aber dürfte es Friedrich Merz nur bedingt gefallen haben. Denn wenn der in Umfragen angeschlagene Kanzler derzeit eines nicht gebrauchen kann, dann Vergleiche mit der gescheiterten Ampel.

Benzinpreise, Krankenkassen, Einkommensteuer, Verbrenner-Aus: Die Koalition hat sich mehrere Großreformen vorgenommen. So soll Sprit vorübergehend um knapp 17 Cent je Liter billiger werden.

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