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28.05.2026
11:10 Uhr
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Wer viele Spamanrufe, Müllnachrichten per SMS oder iMessage erhält, muss viele Nummern sperren. Das klappt jedoch nicht unendlich.

Fast jeder von uns kennt das Problem: Unsere Nummern sind in etlichen Spamverzeichnissen gelandet und nun erhalten wir regelmäßig unerwünschte Anrufe oder SMS, die es dann zu blockieren gilt. Unter iOS gibt es hierfür allerdings eine Obergrenze, wie Nutzer unter anderem bei Reddit und in Apples offiziellen Supportforen berichten. Gering ist diese zwar nicht, doch bei jahrelanger Benutzung der Funktion kann man zumindest theoretisch an die Schwelle stoßen. Das Problem: Bislang macht Apple dies nicht deutlich. Im Code der Betaversion von iOS 26.6, die seit dieser Woche für Entwickler bereitsteht, legt nun nahe, dass dies verbessert werden soll.
Apple selbst dokumentiert die Obergrenze an blockierten Kontakten bislang nicht – sie existiert aber. Nutzerangaben reichen von mehreren Tausend Stück über 8000 bis zu maximal 20.000. Wie es zu den unterschiedlichen Angaben kommt, ist unklar – denkbar wäre, dass Apple sie mit der Zeit angehoben hat oder es darauf ankommt, wie viele Felder ein blockierter Kontakt in der Adressdatenbank einnimmt. Die Zahlen dürften recht willkürlich sein, an der benötigten Speichermenge liegt es kaum.
Wir Macrumors berichtet, wird iOS 26.6 nun explizit darüber informieren, wenn die „maximale Anzahl blockierter Nummern und Kontakte“ erreicht ist. Das entsprechende Warnfenster nennt sich „Limit der blockierten Kontakte erreicht“. iOS 26.6 bietet dann allerdings auch einen Ausweg: Es wird angeboten, über die Einstellungen bestehende blockierte Kontakte zu löschen, damit neue hinzugefügt werden können.
Zu finden ist das Feature unter „Apps“ und „Telefon“. Nervigerweise gibt es aktuell keine Möglichkeit, mehrere blockierte Kontakte schnell zu löschen. Stattdessen entfernt man sie per Wischgeste oder über den Editieren-Bildschirm, wo man dann jeden Kontakt per Klick auf das rote Minus löschen kann. Apple hatte in iOS 26 eine neue Funktion eingeführt, mit der unbekannte Anrufer zunächst befragt werden, was der Grund des Anrufs ist – Nutzer können dann entscheiden, ob sie abnehmen wollen.
Alternativ kann man Anrufe unbekannter Nummern auch direkt zur Sprachmailbox schicken, ohne dass man darüber informiert wird. Schließlich filtert iOS Anrufe und Voicemails unbekannter Anrufer in neue Listen, auch diese dienen dazu, möglichst wenig belästigt zu werden. iOS 26.6 dürfte in den kommenden Wochen öffentlich verfügbar sein, vermutlich bis Ende Juni.
(bsc)