Heise 20.05.2026
12:00 Uhr

heise-Angebot: Private PV-Anlagen trotz politischem Zickzack: c’t-Sonderheft gibt Orientierung


Die deutsche Energiepolitik verunsichert PV-Interessierte. Dabei funktioniert private Photovoltaik längst unabhängig der Politik, wenn man sie sorgfältig plant.

heise-Angebot: Private PV-Anlagen trotz politischem Zickzack: c’t-Sonderheft gibt Orientierung

Das Energiesystem ist im Umbruch: Teure fossile Energieimporte treffen auf wachsende Stromüberschüsse aus Wind und PV. Erzeugung und Verbrauch fallen dabei zeitlich und räumlich immer häufiger auseinander, was an manchen Tagen zu negativen, aber auch zu sehr hohen Börsenpreisen führt. Genau hier liegt die Chance für private Haushalte: Mit einer PV-Anlage können Eigenheimbesitzer einen großen Teil ihres Bedarfs selbst decken und Überschüsse durch Eigenverbrauch, Speicher oder steuerbare Verbraucher (zum Beispiel Wärmepumpe und Wallbox) besser nutzen. Mieter profitieren zumindest teilweise über Balkonkraftwerke. Dynamische Tarife belohnen zusätzlich alle, die ihren Verbrauch in günstige Stunden verschieben.

Gleichzeitig sendet die Bundespolitik, allen voran die Wirtschaftsministerin, das Signal, dass der Ausbau erneuerbarer Energien gebremst werden müsse. Folge ist eine zunehmende Verunsicherung: Lohnt es sich jetzt noch, eine PV-Anlage zu installieren, wenn Vergütungen für Einspeisungen in der Zukunft wegfallen könnten oder man für die Nutzung des Stromnetzes als Einspeiser künftig zahlen muss?

Richtig ist: Bei der Planung einer Anlage heute muss man diese auf Eigenverbrauch optimieren, denn jede nicht aus dem Netz gekaufte Kilowattstunde spart gute 30 Cent. Der Schlüssel zur Wirtschaftlichkeit einer Anlage, egal ob Balkonkraftwerk oder große Dachanlage, ist also die Optimierung des Eigenverbrauchs.

Genau da setzt das c’t-Sonderheft Photovoltaik 2026 an. Es betrachtet nicht nur kritisch die politischen Rahmenbedingungen, sondern ist auch eine konkrete Hilfestellung für den Alltag. Es ordnet ein, was es bedeutet, wenn die Förderung für kleine PV-Anlagen perspektivisch wegfallen würde, und analysiert, was eine Direktvermarktung für Kleinanlagen bedeutet.

Nicht zuletzt liefert das Heft das nötige Grundlagenwissen dazu, welche Komponenten zu einer PV-Anlage gehören, worauf man beim Kauf achten muss und auf welche Durchbrüche in der Forschung man hoffen kann. Zudem adressiert das Heft Fragen rund um bestehende Anlagen, etwa beim Austausch von Modulen oder Wechselrichtern.

Ein weiterer Schwerpunkt der Ausgabe ist die Effizienz von Speichersystemen. Beim Kauf schauen Verbraucher meist auf die reine Kapazität, unterschätzen aber, welche entscheidende Rolle der Wirkungsgrad bei Teillast für die Rentabilität spielt. Darüber hinaus analysiert das Spezial das Potenzial gebäudeintegrierter Photovoltaik in Form von Solarfassaden. Diese können zwar das Tagesprofil der Stromerzeugung glätten, stehen jedoch vor technischen und wirtschaftlichen Herausforderungen.

Das Sonderheft c’t Photovoltaik gibt es ab sofort als Heft im heise shop und im Handel für 14,90 Euro. Bis einschließlich zum 31. Mai erhalten Sie dies sogar portofrei nach Hause. In digitaler Form erwerben Sie es für 12,99 Euro über den heise shop oder direkt in unseren Android- und iOS-Apps. Das Bundle aus Heft + PDF erhalten Sie für nur 19,90 Euro statt 27,89 Euro.

Außerdem können Sie das Heft als Superbundle erwerben: Sie erhalten das Heft, das PDF plus die c’t Webinaraufzeichnung "Photovoltaik für Einsteiger“ für insgesamt 49,90 Euro statt 62,89 Euro.

(jam)