Heise 13.05.2026
08:00 Uhr

heise-Angebot: Mastering GitOps 2026: Rendered Manifests, Argo CD und Platform Engineering


Die Online-Konferenz am 25. Juni präsentiert praxisrelevante GitOps-Themen rund um Platform Engineering, Argo CD, den Flux Operator und Manifest-Pattern.

heise-Angebot: Mastering GitOps 2026: Rendered Manifests, Argo CD und Platform Engineering

Am 25. Juni 2026 lädt die Online-Konferenz Mastering GitOps Softwareentwickler:innen, DevOps Engineers und Plattform-Teams zu einem Tag voller Praxiswissen rund um moderne Deployment-Strategien ein. Die von iX und dpunkt.verlag organisierte Veranstaltung zeigt, wie sich GitOps vom reinen Continuous-Delivery-Werkzeug zum tragenden Betriebsmodell für Platform Engineering, Multi-Cluster-Setups und Progressive Delivery weiterentwickelt hat.

Tools wie Argo CD, Flux, Kargo, Pulumi und Crossplane bilden weiterhin das Rückgrat moderner GitOps-Stacks. Hinzu kommen Trends wie Policy-driven GitOps, das den Ansatz konsequent in Richtung Multi-Cluster-Management und Platform Engineering erweitert. Die Konferenz richtet sich gezielt an alle, die ihre Deployment-Pipelines robuster, sicherer und besser nachvollziehbar machen wollen.

Den Auftakt in das Konferenzprogramm macht Artem Lajko, Head of Platform Engineering bei iits, mit einem Überblick zur Evolution von GitOps – von der schlanken deklarativen Deployment-Strategie hin zum zentralen Fundament moderner Developer Platforms.

Besonders relevant für Teams, die Argo CD bereits produktiv im Einsatz haben: Regina Voloshin (Octopus Deploy, Argo-CD-Maintainerin) deckt in ihrem Vortrag „Declarative...ish? Fixing Hidden Argo CD Pitfalls in Your GitOps Setup“ die typischen Stolperfallen auf. Im Fokus stehen Skalierungsprobleme in großen Multi-Cluster-Umgebungen, sicheres Secrets-Management und der Umgang mit Konfigurationsdrift – jenen heiklen Momenten, in denen der reale Cluster-Zustand vom in Git deklarierten Soll-Zustand abweicht.

Wie sich GitOps mit dem Flux Operator in den Autopilot-Modus überführen lässt, berichtet Thorsten Wussow (Slix). Dag Bjerre Andersen (Egmont) und Sergey Shevchenko (TangoMe) zeigen in ihrem gemeinsamen Talk, wie sich mit Argo CD die Vorschau von Pull-Request-Änderungen spürbar beschleunigen lässt.

Christian Hernandez von Cisco widmet sich schließlich dem Rendered-Manifests-Pattern in Kombination mit OCI-Registries. Statt Helm-Charts oder Kustomize-Overlays erst zur Laufzeit aufzulösen, werden fertige Kubernetes-Manifeste vorab gerendert und als unveränderliche Artefakte in OCI-Registries abgelegt. Das eliminiert Laufzeit-Mutationen durch Argo CD und schafft eine eindeutige Single Source of Truth. Seit Argo CD 3.1 werden OCI-Registries nativ unterstützt – ein echter Gewinn für Nachvollziehbarkeit, Auditierbarkeit und Team-Kollaboration.

Wie GitOps in einem Industriekonzern produktiv skaliert, zeigt Alexander Troppmann von Carl Zeiss. Sein Team betreibt Argo CD in einer Multi-Tenant-Architektur als Kern des konzernweiten Platform-Engineering-Projekts. Die DORA-Metriken – Deployment Frequency, Lead Time for Changes, Change Failure Rate und Failed Deployment Recovery Time – laufen in Backstage als Single Source of Truth zusammen und werden über Custom Tooling in die GitOps-Welt überführt. So können die Entwicklungsteams ihre Deployment-Performance kontinuierlich messen und gleichzeitig die Plattformkosten im Griff behalten.

Bis zum 3. Juni 2026 ist das Ticket zum Frühbucherpreis von 249 Euro erhältlich, danach kostet es 299 Euro (jeweils zzgl. MwSt.). Teams ab drei Personen profitieren von Gruppenrabatten. Wer über den Fortgang der Konferenz Mastering GitOps auf dem Laufenden bleiben möchte, kann sich auf der Website für den Newsletter registrieren. Der aktuelle Hashtag auf Social Media lautet #masteringgitops.

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