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21.05.2026
15:35 Uhr
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Die nächste bekannte Marke wird zum VR-Arena-Spiel: Ubisoft und EVA starten mit „Rabbids: Color Chaos“ ein neues Virtual-Reality-Erlebnis.

Der französische Anbieter von Location-Based-VR-Erlebnissen, EVA, hat die Ubisoft-Marke „Rabbids“ lizenziert und ein frei begehbares Mehrspieler-VR-Spiel entwickelt. „Rabbids: Color Chaos“ ist ab sofort an Dutzenden Standorten weltweit spielbar. Hierzulande betreibt EVA VR-Spielhallen in Köln und Unna.
Das Spielkonzept passt zu den stets humorvollen, leicht chaotischen „Rabbids“-Spielen und erinnert stark an den bunten Multiplayer „Splatoon“: In einer Art VR-Paintball bewegen sich zwei Teams gleichzeitig durch eine rund 500 Quadratmeter große Fläche und versuchen, möglichst viel Terrain in ihrer eigenen Farbe zu markieren. Dabei soll laut EVA ein Mix aus sportlicher Aktivität, Taktik und leicht zugänglichem Wettbewerb entstehen.
Bei diesen sogenannten „Free-Roam“- oder „Location-Based“-VR-Erlebnissen teilen sich mehrere Personen einen realen Raum, tragen kabellose VR-Brillen und sehen einander als virtuelle Figuren. Da es keine künstliche Fortbewegung innerhalb des Headsets gibt, wird auch das Risiko von Motion Sickness minimiert.
EVA hat für diesen Zweck eine Partnerschaft mit der ByteDance-Tochter Pico geschlossen und setzt seit September 2025 die VR-Brillen Pico 4 Ultra in der Enterprise-Version ein. Das Unternehmen betreibt nach eigenen Angaben über 70 Arenen in mehreren Ländern und hat bereits mehr als eine Million Menschen durch seine Installationen geführt. Neben Spielen entwickelt EVA auch eigene Wettbewerbsformate wie eine E-Sport-Liga. Ende letzten Jahres stellte das Unternehmen „EVA Karting GP“ vor, ein VR-Rennspiel mit echten Elektro-Karts, das stark an „Mario Kart“ erinnert.
In den vergangenen Monaten häufen sich Meldungen zu neuen VR-Arcades, die immer wieder auf große Marken setzen. Zero Latency arbeitet etwa mit CD Projekt an einem „Cyberpunk 2077“-VR-Erlebnis, Sandbox VR verfolgt diesen Ansatz mit einer „Stranger Things“-Erfahrung und Behaviour Interactive plant zusammen mit PHI Studio ein immersives „Blade Runner“-Projekt. Für Ubisoft ist „Rabbids: Color Chaos“ nicht der erste Ausflug in das VR-Arcade-Geschäft. 2022 lizenzierte der französische Publisher seine Marke „FarCry“ an den EVA-Konkurrenten Zero Latency.
Wer eine Partie „Rabbids“ in Köln oder Unna buchen will, muss mit Preisen ab 20 Euro pro Person rechnen, die je nach Standort, Uhrzeit und Teamgröße variieren können. Für Vielspieler bietet EVA monatlich kündbare Abo-Pässe ab 59 Euro an. „Rabbids: Color Chaos“ ist ab zehn Jahren freigegeben, eignet sich für bis zu zehn Spieler gleichzeitig und dauert etwa 40 Minuten pro Partie.
(joe)