Heise 11.09.2026
20:00 Uhr

Top 5: Der beste Akku-Bohrschrauber im Test


Für die meisten Handwerksaufgaben ist der Akku-Bohrschrauber das Werkzeug der Wahl. Wir zeigen die besten Modelle.

Top 5: Der beste Akku-Bohrschrauber im Test

Lebt seit Anfang der 90er im Netz und schreibt über Kameras, Kurioses, Apple, Smartphones, Tablets, Architektur, Design, Wissenschaft, Technik und alles, was Gadget heißt und ihm sonst noch vor die Tasten kommt.

Philipp hat seinen beruflichen Werdegang als Praktikant in einer Werbeagentur begonnen und ist mit verantwortlich für das Design von Bierdeckeln, Werbetafeln und einem Fan-Bus eines großen Fußballvereins. Danach folgte der erste Schritt zum Journalismus: Ein Volontariat bei PC-Zeitschriften, die heute kaum noch jemand kennt - PC Direkt und PC Professionell. Dann folgte ein mehrjähriger Ausflug in die Welt des Marketings, PR-Arbeit und Qualitätsmanagement in einem mittelständischen Handelsunternehmen.

Seit 2015 ist Philipp bei Heise im Team von Bestenlisten aktiv. Hier bringt er auch seine privaten Interessen ein und deshalb für Drohnen, Laser, Balkonkraftwerke, Powerstations und zahlreiche China-Gadgets wie Handwärmer, USB-Lötkolben oder Mini-Taschenlampen zuständig.

Für die meisten Handwerksaufgaben rund ums Haus ist der Akku-Bohrschrauber das Werkzeug der Wahl. Wir stellen die besten Modelle aus unseren Tests vor.

Wer umgangssprachlich vom „Akkuschrauber“ spricht, meint in den meisten Fällen einen Akku-Bohrschrauber. Beide Werkzeuge ähneln sich im Aufbau, doch der Bohrschrauber verfügt über ein Bohrfutter, in das sich Bohrer einspannen lassen – dem reinen Akkuschrauber fehlt diese Aufnahme. Und weil sich in dasselbe Bohrfutter auch eine Bitaufnahme klemmen lässt, erledigt das Gerät Schraubarbeiten gleich mit.

Technisch stellen diese beiden Aufgaben allerdings gegensätzliche Anforderungen: Zum Bohren benötigt man vor allem Tempo, also eine hohe Drehzahl, während das Drehmoment eher zweitrangig ist. Beim Schrauben kehrt sich das Verhältnis um – gefragt ist dann viel Kraft bei niedriger Drehzahl.

Damit ein Gerät beides beherrscht, verfügen die meisten Akku-Bohrschrauber der Mittel- und Oberklasse über ein Zweiganggetriebe, die unterschiedliche Drehzahlbereiche abdecken. Wir stellen die besten Modelle aus unseren Tests vor.

Das hängt ganz von den geplanten Aufgaben und den bereits vorhandenen Elektrowerkzeugen im eigenen Haushalt ab. Wer schon Garten- oder Elektrowerkzeuge eines Herstellers besitzt, sollte der Marke treu bleiben. Akkus müssen dann nicht neu gekauft werden und lassen sich bei Bedarf zwischen den Geräten tauschen – vorausgesetzt, sie gehören derselben Spannungsklasse an, denn 12- und 18-V-Akkus sind selbst innerhalb einer Marke inkompatibel.

Wer bisher keine Akku-Werkzeuge besitzt, muss sich primär zwischen Marken- und Budget-Modellen entscheiden. Für seltene Nutzung und einfache Aufgaben reichen auch günstige Geräte aus. Soll dagegen mittelfristig eine Werkstatt entstehen und das Werkzeug häufig und langfristig zum Einsatz kommen, ist ein Markenhersteller die bessere Wahl. Qualitätsmerkmale sind ein Zweiganggetriebe, ein Schnellspannbohrfutter (möglichst aus Metall), eine feinfühlige Drehzahlregelung und eine gut abgestufte Drehmomentvorwahl.

Unser Testsieger ist das Modell Makita DF333D – ein kräftiger und kompakter Bohrschrauber für ambitionierte Heimwerker. Im Test punktete er mit ordentlicher Kraft, zuverlässiger Drehmomentbegrenzung und guter Handhabung. Das Komplettset DF333DSAE inklusive Makpac, Ladegerät und Akkus gibt es ab 130 Euro. Die Solo-Version DF333DZ ohne Zubehör kostet 44 Euro.

Knapp dahinter als Technologiesieger landet der Bosch Professional GSR 12V-15, der mit sehr kompakten Abmessungen und hoher Leistung überzeugt. Im Set mit Ladegerät, zwei Akkus und Koffer liegt der Preis bei 110 Euro. Ohne Zubehör geht es ab 58 Euro los.

Unser Preis-Leistungs-Sieger ist der Einhell TE-CD 12/1 Li. Das Bohrschrauber-Set aus dem Baumarkt für günstige 60 Euro arbeitete im Test zuverlässig, kräftig und ausdauernd. Mit 1,2 kg und dank guter Ausbalancierung liegt er angenehm in der Hand und eignet sich so auch für größere Projekte.

Der Makita DF333DZ ist ein kompakter, leichter Bohrschrauber für ambitionierte Heimwerker. Im Test überzeugte er mit zuverlässiger Schraub- und Bohrleistung sowie ordentlich Drehmoment. Das Set mit Makpak, Ladegerät und Akkus kostet etwa 130 Euro, die Solo-Version gibt es ab 44 Euro.

Der Bosch Professional GSR 12V-15 für 110 Euro macht das, wofür er gebaut wurde – zuverlässig und ohne Ausfälle. Die kompakte Bauform, die gute Ergonomie und die breite Systemkompatibilität machen ihn zu einer vernünftigen Wahl für Heimwerker und gelegentliche Profianwender. Wer bereits 12-V-Werkzeuge von Bosch nutzt, sollte zur Solo-Variante ohne Akkus und Ladegerät greifen.