Heise 13.09.2026
20:00 Uhr

Top 10: Der beste portable Monitor im Test


Portable Monitore erweitern den Laptop per USB-C um einen zweiten Bildschirm. Spitzenmodelle bieten sogar OLED, 4K und Touch.

Top 10: Der beste portable Monitor im Test

Bereits im zarten Alter von fünf Jahren hatte Jonas seinen ersten PC und hat glücklicherweise noch die Zeit von Kassetten, CDs und Disketten miterlebt. Seitdem hat ihn Technik und der Spaß an Gadgets nicht mehr losgelassen. Angefangen hat er 2023 als Volontär bei TechStage, das 2024 in heise bestenlisten übergegangen ist. Seit 2025 ist er dort nun fest als Redakteur im Team tätig und allen voran Experte für Mini-PCs. Weiterhin testet er für allerlei PC-Zubehör, Saugroboter, Ladegeräte und Powerbanks. Privat ist er Vielleser, Bahn-Nerd und Musikliebhaber, wobei sein Musikgeschmack so vielfältig ist wie er selbst.

Portable Monitore erweitern den Laptop per USB-C um einen zweiten Bildschirm – und das ab 60 Euro, Spitzenmodelle bieten sogar OLED, 4K und Touch.

Ein portabler Monitor ersetzt das Notebook-Display nicht, er erweitert es – und genau darin liegt der Reiz. Wer beim Videoschnitt die Zeitleiste auf den zweiten Bildschirm schiebt oder beim Schreiben die Recherche daneben offen lässt, merkt schnell, wie viel entspannter das Arbeiten läuft. Das ständige Umschalten zwischen Fenstern fällt einfach weg. Zurück zum Einzelbildschirm will danach kaum jemand.

Spannend ist, wie weit die Auswahl inzwischen reicht. Für 60 Euro gibt es einen brauchbaren Zweitbildschirm mit Full HD, in der Mitte tummeln sich Modelle mit 4K-Auflösung, Touchscreen oder eigenem Akku, und ganz oben steht ein faltbares OLED-Panel, das 17,3 Zoll auf DIN-A4-Format zusammenlegt. Der Anschluss bleibt dabei meist gleich unkompliziert: Ein einziges USB-C-Kabel überträgt Bild und Strom, ein Netzteil ist selten nötig.

Welches Gerät zu wem passt, hängt allerdings stark vom Einsatz ab – im Zug am Fenster gelten andere Anforderungen als am Schreibtisch im Homeoffice. Unsere Bestenliste klärt die wichtigsten Fragen zu Panel-Typ, Auflösung, Helligkeit und Anschlüssen und zeigt, welche Modelle in unseren Tests überzeugt haben.

Unser Testsieger ist der Verbatim PMT-15-4K. Er verbindet 4K UHD, Touchscreen und ein sauber verarbeitetes Aluminiumgehäuse zu einem runden Gesamtpaket. Für 224 Euro stimmt hier das Verhältnis von Ausstattung, Qualität und Preis.

Technologiesieger wird der futuristisch anmutende Asus Zenscreen Fold OLED MQ17QH. Er faltet ein 17,3 Zoll großes OLED-Display auf DIN-A4-Grundfläche und damit in ein angenehm kompaktes Mitnahme-Format. Mit 2116 Euro richtet er sich jedoch eher an Technikbegeisterte.

Preis-Leistungs-Sieger ist der Koorui E1512A. Für 60 Euro hatten wir wenig Brauchbares erwartet, bekamen aber 15,6 Zoll mit Full HD, zwei USB-C-Anschlüsse und eine Schutzhülle.

Allen Testgeräten im Vergleich liegen die notwendigen Kabel (USB-C und Micro-HDMI) bei, zum Teil auch noch Transporttaschen. Manche Modelle bieten zudem integrierte Lautsprecher, deren Klangqualität jedoch in allen Fällen schwach ist.

Der Verbatim PMT-15-4K richtet sich an alle, die einen hochwertigen, portablen Zweitmonitor mit Touchfunktion suchen. Mit seinem robusten Aluminiumgehäuse ist er deutlich stabiler als die meisten Konkurrenzprodukte und eignet sich dadurch besonders gut für den mobilen Einsatz. Die 4K-Auflösung auf 15,6 Zoll liefert ein gestochen scharfes Bild mit 282 ppi, was besonders bei der Bildbearbeitung oder beim Arbeiten mit feinen Details von Vorteil ist. Zum aktuellen Preis von 224 Euro bietet der Monitor ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Wer ein großes Zweitdisplay benötigt, dabei jedoch nur begrenzt Platz im Gepäck hat, findet hier eine der derzeit kompaktesten Lösungen für 17,3 Zoll. Das OLED-Panel liefert kräftige Farben, praktisch unendlichen Kontrast und eine sehr kurze Reaktionszeit. Das 4:3-Format hilft bei Dokumenten, Code und langen Tabellen. Das Aluminiumgehäuse ist solide, das Stativgewinde erweitert die Aufstellmöglichkeiten. Alles das kostet allerdings mehr als das Doppelte guter Alternativen – mit rund 2116 Euro ist der Preis geradezu astronomisch.

Als Zweitbildschirm für Bürosoftware, Mails oder ein weiteres Browserfenster ist der Koorui E1512A eine klare Empfehlung – erst recht zum Preis von 60 Euro. Die matte Oberfläche hilft bei Kunstlicht, die Verarbeitung liegt über dem Preisniveau, und eine Schutzhülle gibt es obendrein.