Heise 01.06.2026
09:30 Uhr

IT-Sicherheitslösung Check Point Security Gateway ist verwundbar


Die Entwickler von Check Point haben in Spark Firewall und Security Gateway mehrere Schwachstellen geschlossen.

IT-Sicherheitslösung Check Point Security Gateway ist verwundbar

Um Netzwerke vor möglichen Attacken zu schützen, müssen Admins die IT-Sicherheitslösungen Spark Firewall und Security Gateways von Check Point auf den aktuellen Stand bringen.

Insgesamt haben die Entwickler vier Softwareschwachstellen geschlossen. Drei davon (CVE-2026-48131, CVE-2026-48132, CVE-2026-48133) sind mit dem Bedrohungsgrad „hoch“ eingestuft. In zwei Fällen können Angreifer durch das Versenden von präparierten Datenpaketen VPN-Verbindungen terminieren. Weitere Informationen finden Admins in den unterhalb dieser Meldung verlinkten Warnmeldungen.

Wenn im Kontext der Browser-basierten Authentifizierung die Funktion Identity Awareness aktiv ist, können Angreifer ohne Authentifizierung interne Dateien von Security Gateway einsehen. Von den Sicherheitslücken sind nicht mehr im Support befindliche und aktuelle Produkte bedroht:

Bislang gibt es keine Hinweise auf Attacken. Admins sollten sicherstellen, dass mindestens eine der folgenden Versionen installiert ist:

Warnmeldungen:

Derartige Lücken stellen eine reale Gefahr für das Netzwerk dar. Cyberkriminelle nutzen sie auch bei Checkpoint-Geräten öfter aus, um sich unbefugt Zugang eigentlich geschützten Netzwerken zu verschaffen.

Bedrohte Produkte im Fließtext konkretisiert.

(des)