Heise 08.07.2026
11:49 Uhr

Apples neue Betriebssysteme: Dann ist mit den Public Betas zu rechnen


Momentan dürfen nur registrierte Entwickler an die Betas von Apples 27er Systemen. Die Public Beta benötigt aber zum Glück nicht mehr lange.

Apples neue Betriebssysteme: Dann ist mit den Public Betas zu rechnen

Während Apple mit iOS 26, macOS 26 und Co. auf große Umbaumaßnahmen etwa beim Design (Stichwort: Liquid Glass) setzte, sollen iOS 27, iPadOS 27, macOS 27 und Co. vor allem der Produktpflege dienen, die die Systeme um Fehler bereinigt sowie teils deutlich beschleunigt. Wer unter iOS 26, Tahoe und den anderen Systemen aufgrund der Apple-Veränderungen leidet, kann sich also freuen. Allein: Testen darf man die Systeme bislang nur, sofern man ein registrierter Entwickler ist. Allerdings steht die öffentliche Beta-Phase kurz bevor: Von Apple wurde einmal mehr der Juli als Starttermin genannt. Ein Überblick, wann es so weit sein könnte – und was zu beachten ist.

Zunächst einmal dies: Sobald Apple die Betaversionen bereitstellt, werden sie über das zentrale Beta-Portal verteilt. Dabei ist eine Hinterlegung des Apple-Accounts notwendig, auf dem dann der Download freigegeben wird, dieser erfolgt jeweils wie gewohnt über die Systemeinstellungen, man muss dort nur „Beta“ anhaken. Wichtig ist, dass man möglichst ein zusätzliches Gerät für die Beta zur Verfügung hat. Zwar erscheinen die Developer-Vorabversionen bereits recht stabil – Apple hat in dieser Woche die dritte Variante bereitgestellt –, doch stecken in Betas oft Fehler, die Datenverlust verursachen können. Mancher vorsichtige Mensch nutzt daher auch einen eigenen Apple-Account für die Beta, um nicht iCloud-Daten zu gefährden (was vor mehreren Jahren einmal vorkam).

Public Betas wird es laut Apple für iOS 27, iPadOS 27, macOS 27 alias Golden Gate, tvOS 27, watchOS 27 sowie die HomePod-Software 27 und die neue AirPods-Firmware (mit Funktionen wie einem Equalizer) geben. In den vergangenen Jahren erschienen Public Betas zu unterschiedlichen Juli-Terminen. iOS 16 kam schon am 11. Juli, iOS 27 an einem 12. des Monats. Bei iOS 26 hatte sich Apple jedoch mehr Zeit genommen: Es kam erst am 24. Juli. iOS 18 wiederum erschien zur Monatsmitte. Aufgrund der Tatsache, dass die neuen 27er Systeme weniger „revolutionär“ sind als im vergangenen Jahr, würden wir eher auf einen früheren als späteren Termin tippen.

Apple unterstützt mit iOS 27 alle iPhones ab dem iPhone 11, für Apple Intelligence braucht es weiterhin iPhone 15 Pro oder neuer, alle Siri-AI-Features bekommen Nutzer ab dem iPhone 17 Pro, Pro Max und Air. In der EU wird Siri AI, das es zum Start nur in US-englischer Sprache gibt, auf iPhone und iPad anfangs nicht angeboten, hier laufen Verhandlungen. (Details zur Kompatibilität mit dem iPad listet Apple hier.)

Auf dem Mac läuft macOS 27 nur noch auf Apple-Silicon-Maschinen. watchOS 27 schneidet den Support für Apple Watch Series 8 und Ultra 1 ab, auch die SE 2 arbeitet damit nicht. Für Siri AI gibt es eine eigene Warteliste.

(bsc)