FAZ 02.10.2026
09:42 Uhr

Weinstrasse mit dem Rad: Viel Vergangenheit, noch mehr Zukunft


Genuss mit gutem Gewissen: Die Deutsche Weinstraße ist zu einer Pionierin der touristischen Nachhaltigkeit geworden und verbindet jetzt pfälzische Lebenslust mit ökologischer Sensibilität.

Weinstrasse mit dem Rad: Viel Vergangenheit, noch mehr Zukunft

Als „kräftig, kerngesund und apfelbäckig“ beschrieben in den Fünfzigerjahren Journalisten die deutsche Weinkönigin. Man mag kaum glauben, wie patriarchal die Zeiten waren. Die Weinkönigin sollte lächeln, ledig sein und Walzer tanzen können. Heute sind Kenntnisse in Kellerkunde, Önologie und Fremdsprachen gefragt, und Neustadt an der Weinstraße, das die Weinkönigin kürt, rollt ihr den Teppich aus. Die Stadt hat Fußgängerampeln umgerüstet und widmet ihr ein eigenes Piktogramm. Seitdem schauen die Menschen geduldig zu ihr auf, bis die Ampelfrau die Hand mit der Rebe ausstreckt, ihr grünes Kleid leuchten lässt und signalisiert: Gehen! Wir überqueren die Straße und lassen uns durch die Gassen der Altstadt treiben, passieren den Saalbau, zauberhafte Fachwerkhäuser, sehen die Weinbruderschaft, das Scheffelhaus, den Steinhäuser Hof mit seinem gotischen Treppengiebel und können uns kaum sattsehen an diesem märchenhaften Idyll. Dabei ist Neustadt längst in der Gegenwart angekommen. Die Stadt wirbt mit dem nahen Pfälzerwald, den die UNESCO als Biosphärenreservat schützt, und fördert den Wandel der Deutschen Weinstraße. Die Region ist als nachhaltig zertifiziert, ein Siegel mit einem großen „N“ kennzeichnet umweltfreundliche Reiseziele. Waldhonig, Wildprodukte und Bioweine werden auf dem Marktplatz angeboten, und am Rathaus ist eine Skulptur von Stephan Balkenhol aufgestellt worden. Ein Ereignis, das Deutschland veränderte Sie erinnert an ein Ereignis, das Deutschland veränderte. Hier begann am 27. Mai 1832 der Marsch in die Demokratie. 30.000 Menschen zogen hinauf zum Hambacher Schloss. Keiner von ihnen sah vermutlich so aus wie Balkenhols Mann mit weißem Hemd und schwarzer Hose. Der Mann wirkt gänzlich unbeteiligt, reckt seinen Spazierstock in die Höhe, auf den er seinen Hut mit der schwarz-rot-goldenen Kokarde gesteckt hat. Das austauschbare Gesicht ist Absicht. Freiheit hänge von jedem Einzelnen ab, sagte der Künstler, als er im vergangenen Jahr das Denkmal einweihte. Wir radeln den Weg hoch, den vor fast 200 Jahren die euphorische Menge einschlug. Von weither waren Liberale angereist, Polen und Franzosen schlossen sich dem Zug an. Vorne gingen Winzer aus Bad Dürkheim. Sie schwenkten schwarze Fahnen, auf denen „Die Weinbauern müssen trauern“ stand. Den Winzern ging es schlecht, sie litten unter der Wirtschaftskrise und den Folgen einer Naturkatastrophe: Bis in den Sommer hatte es 1816 geschneit, und dann blieb es kalt, das Korn wuchs nicht, die Ernten fielen aus, Tiere starben. In Indonesien war der Vulkan Tambora explodiert und hatte ungeheure Mengen Asche und Magma in die Atmosphäre geschleudert, sodass sich die Atmosphäre für Jahre abkühlte. Eine Hungersnot fraß sich durch das Land, und der bayerische König, der mittlerweile über die Pfalz herrschte, erhöhte die Zölle. Die Pfälzer, bis dahin nicht für ihr hitziges Blut bekannt, stiegen auf die Barrikaden. Sie wetterten gegen die Willkür, verlangten Versammlungsfreiheit, Pressefreiheit und ein geeintes Deutschland – und schauten gebannt ins Ausland. In Frankreich stürzte Karl X., die Niederlande gebaren Belgien, in Polen setzten Aufständische den Zaren als polnischen König ab. Was für Zeiten! Man lud nun auch Frauen auf das Hambacher Schloss ein, und weil der Staat Versammlungen untersagte, machten die Neustädter aus dem Treffen ein Fest und aus dem Festschmaus eine geschlossene Gesellschaft. Feiern wollten die Pfälzer trotz aller Not, auf 1400 Geladene kamen 1400 Flaschen Wein, und der Initiator Philipp Jakob Siebenpfeiffer jubelte: „Hoch lebe jedes Volk, das seine Ketten bricht!“ Das hörte die Obrigkeit nicht gern. Sie sah „im Finster schleichende Uebelgesinnte“ und stellte die Verantwortlichen vor Gericht. Was ist das Maß aller Dinge? Mit der Demokratie wurde es nichts, die Deutschen gingen wieder an die Arbeit. Im Winzerdorf Maikammer, gleich unterhalb des Hambacher Schlosses, erfanden die Brüder Franz und Anton Ullrich ein Instrument, das sie „Gelenkmaßstab mit Federsperre“ nannten. Ein genialer Einfall, der Zollstock wird bis heute ohne jede Veränderung produziert. Daher müsste man die Maikammerer nicht fragen, ob ihre Erfindung wie in Neustadt eine eigene Ampel verdient hätte, die Zustimmung wäre gewiss, doch im Ort steht keine Ampel. Stattdessen haben die tüchtigen Bewohner im Kreisverkehr einen XXL-Zollstock aufgeklappt. Dort kann man lesen: „Was ist das Maß aller Dinge?“ Es ist die Nachhaltigkeit, der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen. Sie ist der neue Maßstab der Weinstraße. Ein Netzwerk von mehr als 60 Betrieben ist entstanden, die so umsichtig wirtschaften, dass die Lebensgrundlagen künftiger Generationen nicht gefährdet werden. Zu den Unternehmen zählen Restaurants, Hofläden, Weingüter und Unterkünfte. Die Betriebe verleihen der Weinstraße zusätzlichen Glanz. Bereits jetzt sind an der ältesten deutschen Ferienstraße 85 Kilometer Glück aufgefädelt, von Bockenheim im Norden bis Schweigen-Rechtenbach an der elsässischen Grenze. Das Glück lebt in Orten mit dicken Sandsteinmauern, auf Plätzen, auf denen Restaurantchefs Tische aufs schiefe Kopfsteinpflaster schieben, und in Straßen, in denen Weinreben so tief vom Himmel hängen, dass man glaubt, man spaziere geradewegs ins Paradies. Die Landschaft zwischen Rhein und Pfälzerwald ist unbeschwert, sie lässt wie am Mittelmeer Feigen, Zitronen, Kiwis und Lavendel wachsen. „Nadierlich Pfalz“ heißt die Nachhaltigkeitsinitiative, und Nadine Schubert, die Projektmanagerin, freut sich über jedes neue Unternehmen, das sich engagiert, besonders über Hotels, weil sie den größten Impact auf den Tourismus haben: „Von Badepuschen über Kaffeekapseln bis zur nicht abgepackten Marmelade erlebt der Gast, wie die Unterkunft mit Ressourcen umgeht.“ Wer das Signet mit dem großen „N“ für Nachhaltigkeit vor seine Tür hängen will, muss nachweisen, über Transportwege, Mobilität, Abfallvermeidung und Energieversorgung nachgedacht und Schritte zu einem klügeren Umgang eingeleitet zu haben. Thomas Langhauser ist in sämtlichen Belangen seiner Zunft voraus. Als wir eintreffen, hat gerade die Feuerwehr die Leiter am Schornstein ausgefahren, um einen jungen Storch auf dem Nest zu beringen. Der Gutshof Ziegelhütte in Edenkoben ist das erste CO₂-neutrale Hotel der Pfalz. Langhauser hat ausgerechnet, dass jeder Gast, der einmal übernachtet und eine Mahlzeit zu sich nimmt, im Durchschnitt 45 Kilogramm CO₂ verursacht. In der Ziegelhütte sind es 15 Kilogramm, und die kompensiert Langhauser durch ein Projekt in Panama. Sonnenkollektoren auf dem Dach der ehemaligen Ziegelei liefern warmes Wasser, ein Blockheizkraftwerk deckt 85 Prozent des Stromverbrauchs, Stromspeicher fangen den Rest ab. Es muss nicht immer Plastik sein Gerade freut er sich über eine Lieferung alter Rebstöcke, die zu Holzschnitzeln verarbeitet werden. Durch die Luft schwirren zwei Bienenvölker, nachts segeln Fledermäuse um die Häuser. Regnet es, sammelt Langhauser das Wasser in Kavernen, die selbst in heißen Sommern ausreichen, um drei Wochen den weitläufigen Garten zu bewässern. „Es muss nicht immer Plastik sein“, sagt er und gibt uns ein kleines, hölzernes Blatt, den Zimmer-Chip. Der Gründer und Seniorchef ist trotz aller ökologischen Ambitionen alles andere als ein Fundamentalist. Auch regionale Produkte, die nicht bio sind, stehen auf der Speisekarte. „Die Leute sollen bei uns Urlaub machen, fürs gute Gewissen sorgen mein Sohn Tobias und ich.“ Mit seiner Meinung hält er auch im Präsidium des DEHOGA, des Gaststättenverbands, nicht hinter dem Berg: „Wer rechnen kann, macht’s. Nachhaltigkeit spürt man im Geldbeutel.“ Weil der Betrieb jetzt auf zwei Schultern ruht, kann der Senior neue Ideen entwickeln. Sein jüngstes Projekt heißt „Bock auf Ziegelhütte“, ein Bio-Wein- und -Sekthaus; für ihn Gelegenheit, einen CO₂-neutralen Gelben Muskateller zu machen, die Flasche für 7,90 Euro. Vergnügt schaut Langhauser nach oben: „Bald brauchen wir ein neues Dach, da könnte man gut, fünf, sechs Windräder draufsetzen.“ Die Genehmigung würde er wohl erhalten, das Hotel liegt im Gewerbegebiet. Und da Edenkoben größer als Maikammer ist, hat die Stadt sogar Ampeln, und vielleicht, überlegen wir, kommen die Stadträte noch auf die Idee, ihren Öko-Pionier mit einem kleinen grünen Windrad in einer Ampel zu würdigen. Es könnte den Besuchern Flügel verleihen. Auftrieb können auch wir mit unseren Rädern gut gebrauchen, die Straße in Edenkoben steigt am Triefenbach stetig an, und hoch im Pfälzerwald, wo es uns hinzieht, thronen zwei golden leuchtende Sandsteinbauten. Links ein Schloss, rechts ein monumentales Denkmal. Das Denkmal besteht aus einer turmhohen Halle, aus der ein nackter Jüngling reitet. In der Hand hält er einen Ölzweig als Zeichen des Friedens, eine Geste, die man sich erlauben kann, wenn man gerade einen Krieg gewonnen hat. Das Friedensdenkmal wurde nach dem Deutsch-Französischen Krieg von 1871 errichtet. Es sollte die Einigung Deutschlands feiern. Die war anders zustande gekommen, als die Redner des Hambacher Schlossfestes es sich 1832 erträumt hatten, und sollte sich als wenig liberal erweisen. Ein paar Kilometer vom Friedensdenkmal entfernt glänzt die Sommerresidenz des bayerischen Königs Ludwig I. In den renovierten Palast ist Kunst eingezogen. Das Museum zeigt Bilder des Wahlpfälzers Max Slevogt und Keramik. Ludwig hätte das gefallen. Er schwärmte für die Kunst, verehrte die Römer und liebte Pompeji. Seine Villa Ludwigshöhe ließ er als italienisches Traumhaus bauen. Ein Raumschiff hat am Jugendstilhotel angelegt Moderne Traumhäuser erblicken wir bei Annweiler im Pfälzer Wald. Sie sind nachtschwarz und krallen sich mit langen dünnen Spinnenbeinen in den Steilhang. Aus ihnen schaut man in ein dicht bewaldetes Tal. Oben ragt die Reichsburg Trifels auf, die im Mittelalter Krone, Zepter und Reichsapfel verwahrte und einige Wochen sogar Kerker des englischen Königs Löwenherz war. Die Baumwipfelhäuser und Bergchalets sind Ideen des Bremer Architekten Andreas Wenning. Sein Meisterstück ist ein an Vorder- und Rückseite verglastes, ellipsenförmiges Raumschiff, das an der Terrasse des Jugendstilhotels Trifels angelegt hat. Es wirkt so spacig, dass wir uns nicht wundern würden, wenn unter den Englisch sprechenden Wissenschaftlern, die gerade die Kapsel verlassen, auch James Bond auftauchte. „Unser Oval Office“, amüsiert sich Angelika Hornbach, die das Hotel mit ihrer Mutter betreibt. Sie hat regelmäßig Forscher zu Gast, seit die Baumarktfamilie Hornbach einen Austausch von Universitäten und Forschungseinrichtungen ins Leben gerufen hat. Auch Trifels ist ein Nachhaltigkeits-Hotel mit einer Küche, die im Slow-Food-Restaurantführer gepriesen wird. Wir vertrauen uns Küchenchef Daniel Lippert an, der im Restaurant „Zum Alten Kurhaus“ kocht. Und da die Chefin Vegetarierin ist, probieren wir das fleischlose Menü, wählen eine fein abgestimmte Gazpacho und finden im tiefsten Teil des Tellers die klein geschnittenen Bestandteile der andalusischen Sopa fría, Tomate, Gurke, Paprika, Schalotte, Knoblauch und Toastbrot. Danach kommen Scheiben gebratenen Knollenselleries, süß wie Ananas, erdig wie Nüsse und frisch wie Petersilie auf den Teller, garniert mit gepickeltem Apfel, der eine Woche in einem Sud aus Essig, Lorbeer, Zucker, Senf- und Pfefferkörnern badete, roten karamellisierten Zwiebeln und einem Kartoffelstampf. Und kaum ist das abgetragen, adstringiert ein hochverdichtetes Beerensorbet unseren Gaumen. Unter dem Eis eine mit Fruchtgelee überzogene Schokoladen-Olivenöl-Mousse auf einem Schokololaden-Crumble, ein raffiniertes Wechselspiel der Temperaturen und Texturen, und wir bewundern nicht nur die Patissière Nadine, sondern auch die eleganten Servicekräfte aus Marokko, die zeigen, dass sie eine gründliche Ausbildung im Haus durchlaufen haben. „Als sich nicht genügend Azubis bewarben, bin ich nach Afrika geflogen und habe gecastet“, erzählt Angelika Hornbach, „heute arbeiten wir mit Kenianerinnen, Marokkanerinnen und Ukrainern.“ Mit ihren 30 Angestellten geht sie auf Ämter und notfalls zum Zahnarzt. Deutsch und der Pfälzer Dialekt sind für die jungen Menschen die größten Hürden. Was sollen ihnen Aufkleber sagen, auf denen „Saumaache & Hass“ steht? Sind das Manifeste der Vegetarier, die die Pfälzer Spezialität Saumagen ablehnen? Ausländerfeindliche Statements? Oder ist hier ein Fanklub des allgegenwärtigen 1. FC Kaiserslautern vorbeigekommen? Während wir noch rätseln, passieren wir Dörfer, deren Durchfahrt auf 30 km/h beschränkt ist, lesen „Passt“, wenn die Geschwindigkeit eingehalten wird, und „Uffpasst“, wenn jemand zu schnell fährt. Das Leben auf der Weinstraße pulsiert langsam. Über ein abgeerntetes Feld stakst ein Storch und pickt sich Würmer aus dem Boden. Seine Augen folgen kleinen Kröten, und bei jedem Leckerbissen scheint er zu überlegen, ob sich der Sprint auf seinen dünnen Beinen lohnt, aber dann entscheidet er sich doch zu rennen und schnappt sich sein Futter, bis wir ihn aus den Augen verlieren. Wir rollen durch Luftkurorte, bringen Sankt Martin, Rhodt unter Rietburg, Dörrenbach, Hainfeld, Burrweiler, Gleisweiler, Frankweiler und Albersweiler durcheinander, sehen Dörfer, eins schöner als das andere, und staunen, wie Winzer die Nachhaltigkeit auf die Spitze treiben. Jürgen Graf vom gleichnamigen Weingut aus Weyher recycelt ausgediente Weinfässer und schnitzt aus dem Eichenholz der Dauben Designerbrillen. „My Barrique“ heißt die Firma, die Modelle nennt der moderne Küfer Merlot, Shiraz, Cabernet und Pinot. Wer will, darf sein eigenes Fässchen mitbringen und sich ein Unikat auf die Nase setzen, das nur nach seinem Lieblingswein duftet. Eine solche Brille hätte vermutlich auch Tante Frieda gefallen. Sie bot in den Fünfzigerjahren als Erste Fremdenzimmer in Schweigen-Rechtenbach an. Heute betreibt Ilka Beck das Gästehaus, das immer noch Frieda heißt. Auch sie hat sich der Nachhaltigkeit verschrieben und ein Bio-Solar-Haus gebaut. Aber Ilka ist vor allem stolz auf ihre die selbst gemachte Marmelade und das Gemüse aus dem eigenen Garten, denn die Leute, so ihre Erfahrung, kämen wegen der Natur – und weil es in der Pfalz „ääfach schää“ sei. Hier in Schweigen-Rechtenbach endet der Saumpfad der Glückseligkeit. Für uns Anlass, die Räder abzustellen und Wein zu verkosten. Das Weingut Friedrich Becker ist die beste Wahl, da sind sich die Weinführer einig. Seine Rotweine haben eine Aromenvielfalt, die nur von den besten Burgundern erreicht wird. Fragt man nach dem Geheimnis der Qualität, so heißt es: Handlese, lange Standzeiten der Maische und – Terroir. Das klingt nach Frankreich. Und tatsächlich liegen die großen Lagen des VDP-Winzers nicht mehr an der Weinstraße, sondern schon im Elsass. Dorthin, nach Wissembourg, pendelt das Grenzlandbähnchen durch die Weinberge, Le Petit Train Touristique. In Schweigen fährt die Bahn eine Schleife und verschwindet unter dem Deutschen Weintor. Gauleiter Josef Bürckel ließ es 1936 errichten, samt Reichsadler und Hakenkreuzfahne, die so groß war, dass man sie von Frankreich sah. Das Weintor sollte den Tourismus ankurbeln. Wir freuen uns, dass keiner auf den Gedanken kommt, es in eine Ampel zu stecken, und ziehen die Weinkönigin vor, die uns mit jedem Signal eine Rebe reicht. Informationen: Die Deutsche Weinstraße verläuft von Bockenheim im Norden bis Schweigen-Rechtenbach an der elsässischen Grenze. Sie misst 85 Kilometer. Parallel zur Straße laufen ein Radfernweg und der Pfälzer Weinsteig für Wanderer. Beide schwingen sich durch die Landschaft und sind deutlich länger als die Straße. In Neustadt wird die Deutsche Weinkönigin gewählt. Mit einem „N“ für Nachhaltigkeit sind Betriebe gekennzeichnet, die sich zu einem ressourcenschonenden Umgang verpflichtet haben, wie die beschriebenen Hotels Gasthof Ziegelhütte in Edenkoben, das Jugendstilhotel Trifels in Annweiler und das Gästehaus Frieda in Schweigen-Rechtenbach; www.deutscheweinstrasse-pfalz.de/nachhaltigkeit/wohlfuehl-uebernachtungen.