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05.06.2026
09:17 Uhr
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Als Mädchen rastete unsere Autorin aus, wenn sie sich ungerecht behandelt fühlte. Als Jugendliche lernte sie, ihre Wut zu unterdrücken. Doch es gibt Wege, dieses nützliche Gefühl zurückzuerobern.

Als Kind bin ich manchmal explodiert, bekam Wutausbrüche, brüllte, heulte und zeterte. So erzählt es mir meine Mutter. Es waren Kleinigkeiten, die mich wütend machten: Ich wollte nicht ins Bett, bekam eine Süßigkeit im Supermarkt nicht, hatte keine Lust aufs Geigeüben. Diese Wut war sicherlich anstrengend, besonders für meine Eltern, aber es waren die weithin akzeptierten Ausbrüche eines Kindes, das sich nicht zu helfen weiß.
Immer häufiger hoffen werdende Eltern, dass es ein Mädchen wird. Unserer Autorin ging es auch einmal so. Jetzt ist sie Mutter von zwei Söhnen und findet: Was für ein Unsinn.
Robin Afamefuna ist Kapitän von Fortuna Köln und forscht zu Sexismus im Fußball. Hier erklärt er, was ihn am Umgang mit Union-Trainerin Eta gestört hat und warum ihn Kompanys Anti-Rassismus-Rede nicht beeindruckt hat.
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