FAZ 22.09.2026
18:54 Uhr

Wanderung in SüdTirol: Deutscher stürzt 200 Meter in den Tod


Ein 57-jähriger Wanderer kommt auf etwa 2300 Metern Höhe ins Stolpern und stürzt in die Tiefe. Für ihn kommt jede Hilfe zu spät. Seine Ehefrau wird von der Notfallseelsorge betreut.

Wanderung in SüdTirol: Deutscher stürzt 200 Meter in den Tod

Beim Wandern in Südtirol ist ein deutscher Urlauber durch einen Sturz ums Leben gekommen. Der 57-Jährige war nach Angaben der Bergrettung mit seiner Ehefrau auf einem Wanderweg im Altfasstal oberhalb der Gemeinde Meransen unterwegs, dem Dolomiten-Höhenweg 6. Auf etwa 2300 Metern Höhe sei er aus ungeklärten Gründen ins Stolpern geraten und 200 Meter in die Tiefe gestürzt. Für den Urlauber sei jede Hilfe zu spät gekommen. Die etwa gleichaltrige Ehefrau verfolgte das Unglück aus nächster Nähe, wie ein Sprecher der Bergwacht der dpa mitteilte. Die Szene wurde auch von anderen Wanderern beobachtet, die dann die Rettungskräfte alarmierten. Die Ehefrau wurde zu ihrer Unterkunft ins Tal gebracht, wo sie jetzt von der Notfallseelsorge betreut wird. Anschließend wurde der Tote mit einem Hubschrauber nach unten geflogen. Südtirol – Italiens nördlichste Region – gehört zu den beliebten Wandergebieten in den Alpen. Dort verbringen seit Jahrzehnten auch zahlreiche deutsche Urlauber ihre Ferien. Zur Herkunft des Todesopfers machten die Behörden zunächst keine Angaben. Auf dem Wanderweg kam es in den vergangenen Jahren schon mehrfach zu tödlichen Unfällen.