FAZ 03.06.2026
14:51 Uhr

Vorstand verlängert Vertrag: Axel Hellmann bleibt bis 2031 bei der Eintracht


Nach einer „sportlich prekären“ Saison verlängert Eintracht-Vorstand Axel Hellmann seinen Vertrag. Präsident Beck äußert sich zu den Fan-Randalen gegen Stuttgart.

Vorstand verlängert Vertrag: Axel Hellmann bleibt bis 2031 bei der Eintracht

Vorstandssprecher Axel Hellmann hat sich langfristig an Fußball-Bundesligaklub Eintracht Frankfurt gebunden. Der 54-Jährige, gleichzeitig Präsidiumsmitglied der Deutschen Fußball Liga (DFL), verlängerte seinen Vertrag bei den Hessen bis Juni 2031. Das gaben die Frankfurter am Mittwoch nach der Sitzung des Aufsichtsrats bekannt. „Mit Eintracht Frankfurt konnten wir in den vergangenen Jahren einen außergewöhnlichen Weg gehen – hin zu wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, zu einer national und international starken Marke und zu einer digitalen Vorreiterschaft, die in der ganzen Sportwelt anerkannt wird“, sagte Hellmann, der dem Vorstand seit 2012 angehört und seit 2021 als Sprecher fungiert: „Diesen Weg wollen wir fortsetzen: mit einer klaren Strategie, einem professionellen Umfeld und der Bereitschaft, frühzeitig Entwicklungen zu erkennen und zu gestalten.“ Hellmann: „Das war ein Jahr mit Slapstick-Charakter“ Die abgelaufene Saison, an deren Ende die Frankfurter erstmals seit sechs Jahren die Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb verpassten, bezeichnete Hellmann als „sportlich prekär“: „Das war ein Jahr mit gewissem Slapstick-Charakter, das wir so nicht mehr erleben möchten.“ Nach der Trennung von Dino Toppmöller und Albert Riera hat die Eintracht den ehemaligen Coach Adi Hütter als neuen Trainer verpflichtet. Der Aufsichtsrats-Vorsitzende Mathias Beck betonte, dass das Gremium dem Frankfurter Sportvorstand Markus Krösche trotz der schwachen Spielzeit den „Rücken gestärkt“ habe. Pyro-Ausschreitungen mit Verletzten wie beim letzten Saisonspiel gegen den VfB Stuttgart sagte Beck den Kampf an: „Sowas darf es bei uns nicht geben. Verletzte gehen nicht. So kann es nicht weitergehen. Wir müssen Maßnahmen ergreifen.“ Die Stehplätze im Stadion stellte Beck aber nicht infrage.