Fans und Angehörige sind weiterhin in Sorge um die britische Rocklegende Bonnie Tyler. Die 74-Jährige war nach einer Notoperation in einem Krankenhaus im portugiesischen Faro in ein künstliches Koma versetzt worden, wie ein Sprecher am Freitag bekannt gegeben hatte. Durch das Koma solle „ihre Genesung unterstützt werden“, hieß es. „Wir wissen, dass ihr ihr alles Gute wünscht, bitten in dieser schwierigen Zeit aber um Achtung ihrer Privatsphäre“, fügte der Sprecher hinzu. Bis Samstagmittag gab es kein weiteres Update. Angaben aus ihrem Umfeld zufolge hatte sich die 74-Jährige in Faro einer „Notoperation am Darm“ unterziehen müssen. Der Eingriff sei „gut verlaufen“, hatte es am Donnerstag auf der offiziellen Internetseite der Sängerin geheißen. Auf Tylers Accounts in den sozialen Netzwerken hinterließen hunderte Fans Genesungswünsche. „Gute Besserung, Bonnie“ war etwa in den Kommentaren unter älteren Posts der Sängerin zu lesen, oder „wir beten für dich“. Unklar blieb zunächst, ob eine Europatournee wie geplant stattfinden kann. Sie sollte am 22. Mai in Malta beginnen und die Sängerin auch nach Deutschland, Österreich, in die Tschechische Republik und in die Türkei führen. Die Abschlussshow war für Dezember in Cardiff in Wales geplant, ganz in der Nähe von Tylers Geburtsort. Bonnie Tyler, mit bürgerlichem Namen Gaynor Hopkins, wurde Ende der Siebzigerjahre mit dem Hit „It’s a Heartache“ bekannt. In den Achtzigerjahren wurde die Sängerin mit der rauchigen Stimme mit Titeln wie „Total Eclipse of the Heart“ und „Holding Out for a Hero“ zum Weltstar. Nach offiziellen Angaben hat sie ihren Zweitwohnsitz in Faro.
