FAZ 26.03.2026
19:56 Uhr

Rhein-Main-Liveblog: Zug erfasst Mann in Dreieich – tödlich verletzt


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Rhein-Main-Liveblog: Zug erfasst Mann in Dreieich – tödlich verletzt

Mann mit Messer in Flüchtlingsunterkunft getötet – Haftbefehl erlassenHessisch Lichtenau. Nach dem gewaltsamen Tod eines Mannes in einer Flüchtlingsunterkunft im Werra-Meißner-Kreis ist ein Haftbefehl gegen den 24 Jahre alten Tatverdächtigen erlassen worden. Der Haftrichter habe den Haftbefehl wegen Fluchtgefahr und der Schwere der Tat erlassen, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Der Vierundzwanzigjährige wurde in eine Justizvollzuganstalt gebracht. Angaben der Polizei zufolge kam es in der Gemeinschaftsküche der Flüchtlingsunterkunft in Hessisch Lichtenau am Dienstagabend zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen dem 24 Jahren alten Mann und einem Siebenundzwanzigjährigen. Beide Männer seien afghanischer Herkunft. Als der Streit eskalierte, soll der Vierundzwanzigjährige nach Angaben der Polizei mit einem Messer auf das Opfer eingestochen haben. Der Siebenundzwanzigjährige sei an den Stichverletzungen gestorben.Der 24 Jahre alte Mann sei zunächst vom Tatort geflohen. Die Polizei nahm die Fahndung auf, auch mit Hilfe eines Hubschraubers. Gegen 22.53 Uhr sei der Tatverdächtige schließlich im Bereich eines Parks gesichtet und festgenommen worden. (dpa)

Langen. Passanten entdecken Knochen nahe einer Klinik in Langen. Die Polizei prüft, ob ein Vermisstenfall nach zwei Jahren endlich aufgeklärt werden kann.

Mansoori: Zutritt zum Bahnsteig nur mit FahrscheinWiesbaden. Nach Ansicht des hessischen Wirtschaftsministers Kaweh Mansoori sollte an großen Bahnhöfen der Zugang zu den Gleisen nur mit einem gültigen Fahrschein möglich sein. „In vielen Ländern ist es längst Standard, dass nur Menschen mit gültigem Fahrschein auf den Bahnsteig kommen“, sagte der SPD-Politiker laut einer Mitteilung.„Gerade am Knotenpunkt Frankfurt am Main ist offensichtlich, dass solche Lösungen die tatsächliche Sicherheit und das Sicherheitsgefühl in Regionalbahnen, S‑Bahnen und U‑Bahnen deutlich verbessern könnten.“ Hessen habe bei der Verkehrsministerkonferenz vorgeschlagen, eine Einführung solcher Barrieren zu prüfen, eine Einigung habe es aber nicht gegeben.„Mehr Präsenz von Sicherheitspersonal, kluge Videoüberwachung und gute Schulungen bleiben wichtig“, sagte Mansoori. „Aber wir sollten den Mut haben, auch strukturelle Antworten zu diskutieren.“ Wer Bahnhöfe und Züge als sichere Orte erhalten wolle, dürfe sich schwierigen Fragen nicht verschließen. (dpa)

Wechselhaftes Wetter in HessenOffenbach. In den nächsten Tagen müssen sich die Menschen in Hessen auf wechselhaftes Wetter einstellen: Immer wieder kann es Regen, Schneeregen und Graupelgewitter geben. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte, regnet es heute bei Maximaltemperaturen zwischen 6 und 9 Grad. Graupelgewitter sind möglich, im Bergland auch Schneeschauer.Am Freitag ist es im Süden lange Zeit trocken, die Sonne kommt gelegentlich durch bei Temperaturen zwischen 7 und 11 Grad. In den Nächten fallen die Temperaturen unter 0 bis minus 3 Grad.Am Samstag soll es dichte Wolken und Regen geben, in höheren Lagen auch Schneeregen. In der Nacht zum Sonntag soll es etwas auflockern. Die Temperaturen steigen am Tag auf 10 bis 12 Grad, es soll nur leicht regnen. (dpa)

Mühlheim: Mit Reizgas auf Fünfzehnjährigen geschossenBei einer Auseinandersetzung soll ein junger Mann einem Fünfzehnjährigen mit einer Reizgaspistole aus nächster Nähe ins Gesicht geschossen haben. Der Jugendliche sei nach der mutmaßlichen Tat in Mühlheim am Main im Landkreis Offenbach am Mittwochnachmittag in ein nahegelegenes Jugendzentrum geflüchtet, um sich die Augen auszuspülen, teilte die Polizei mit.Tatverdächtig seien zwei Männer im Alter von 18 und 20 Jahren, einer der beiden soll geschossen haben. Sie seien anschließend vom Tatort geflüchtet. Dabei sollen sie auch eine Sporttasche mitgenommen haben, die der FünfzehnJährige zurückgelassen hatte.In der Wohnung des Zwanzigjährigen sei eine Schreckschusswaffe sichergestellt worden, schrieb die Polizei. Gegen die beiden Männer werde nun wegen des Verdachts des Raubs und wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. (dpa)

Dreieich: Feuer auf Kundentoilette im Einkaufszentrum NordparkDreieich. Wegen eines Feuers in der Kundentoilette musste das Einkaufszentrum Nordpark in Dreieich am Mittwochabend kurzzeitig geräumt werden. Laut der Polizei war eine Meldung über Rauchentwicklung und offene Flammen gegen 20.40 Uhr eingegangen. Der Hausmeister habe vor dem Eintreffen der Feuerwehr das Feuer löschen können. Nach ersten Erkenntnissen geht die Polizei von Brandstiftung aus. In der Auffangschale eines Desinfektionsmittelspenders seien verbrannte Gegenstände gefunden worden. Der Schaden wird auf rund 1000 Euro geschätzt. Die Polizei bittet um Hinweise.

Hanau: Pfefferspray im Bus Hanau. Ein Jugendlicher hat in einem Bus in Hanau am Dienstagnachmittag Pfefferspray versprüht. Der Siebzehnjährige soll dabei nicht auf eine andere Person gezielt haben, wie die Polizei berichtet, aber mehrere Insassen des Busses hätten leichte Atemwegsbeschwerden bekommen. Die Polizei hat ein Verfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung eingeleitet. 

Hessen und Thüringen kaufen gemeinsam Polizeihubschrauber Wiesbaden. Thüringen und Hessen planen nach Worten von Thüringens Innenminister Georg Maier eine Kooperation für die Anschaffung neuer Polizeihubschrauber. Er sei kommende Woche in Hessen, um eine entsprechende Vereinbarung zu unterzeichnen, sagte der SPD-Politiker bei einer Regierungsbefragung im Thüringer Landtag. Details nannte er zunächst nicht. Die Anschaffung sei nötig, weil die bisher eingesetzten Polizeihubschrauber in die Jahre gekommen seien, so Maier. Nach Angaben des Thüringer Innenministeriums soll die Kooperation die Zusammenarbeit der Landespolizeien und die luftgestützten Einsatzmöglichkeiten beider Bundesländer verbessern. Das hessische Innenministerium teilte zu dem Termin mit, dass die Beschaffung von insgesamt sechs Polizeihubschraubern geplant sei. „Die neuen Hubschrauber sollen künftig vielseitige Einsatzmöglichkeiten für Polizei und Katastrophenschutz gewährleisten“, hieß es in der Mitteilung. 

Mindestens 100 Euro mehr: Tarifeinigung am Uniklinikum Gießen und MarburgGießen/Marburg. Die rund 8.000 nicht-ärztlichen Beschäftigten des Universitätsklinikums Gießen und Marburg bekommen mehr Geld. Neben einer Einmalzahlung von 200 Euro sollen die Beschäftigten laut Gewerkschaft Verdi zwei Erhöhungen erhalten: Zum 1. Mai dieses Jahres steigen die Einkommen demnach um 4,0 Prozent, mindestens aber 110 Euro, und zum 1. Mai 2027 um weitere 2,5 Prozent, mindestens aber 100 Euro. Zudem sollten berufsspezifische Zulagen erstmals entsprechend der Lohnerhöhung steigen. Die Vergütungen für Auszubildende, dual Studierende und Psychotherapeutinnen und -therapeuten in Ausbildung würden zudem zum Mai 2026 und Mai 2027 jeweils um 100 Euro angehoben, hieß es. Der Vorsitzende der UKGM-Geschäftsführung, Gunther Weiß, sieht die Tarifeinigung als wichtiges Signal an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Trotz aktuell schwieriger Rahmenbedingungen sei man zu einem für beide Seiten tragbaren Ergebnis gekommen. „Damit stärken wir die Attraktivität des UKGM als Arbeitgeber und schaffen zugleich eine verlässliche Perspektive bis Ende 2027.“Verdi sei eine soziale Komponente für die unteren Lohngruppen wichtig, erklärte der zuständige Gewerkschaftssekretär Fabian Dzewas-Rehm. Besondere Belastungen durch Schicht- und Wechselschichtdienst würden künftig zudem durch höhere Zulagen besser ausgeglichen. Teil der Tarifeinigung sei zudem eine „deutliche finanzielle Aufwertung“ des Berufs der Hebammen. 

Hessen: Tobias Eckert führt weiter die SPD-Fraktion im Landtag Wiesbaden. Der Abgeordnete Tobias Eckert bleibt Fraktionsvorsitzender der SPD im Hessischen Landtag. Lisa Gnadl wurde in ihrem Amt als Parlamentarische Geschäftsführerin bestätigt – ebenso wie die vier stellvertretenden Vorsitzenden. Wie der Sprecher der Fraktion weiter mitteilte, gab es keine Gegenkandidaturen. Der Fraktionsvorstand wird turnusgemäß ungefähr zur Hälfte der Legislaturperiode neu gewählt. Es war spekuliert worden, dass Gnadl Fraktionschef Eckert herausfordern könnte.Mit dem Beginn der Wahlperiode im Januar 2024 habe man die Transformation von der Oppositions- zur Regierungsfraktion bewältigen müssen, erklärte Eckert. „Das war nach 25 Jahren in der Opposition zunächst keine leichte Aufgabe – aber wir haben sie in einer erfolgreichen Gemeinschaftsanstrengung gelöst.“ Die SPD-Fraktion habe sich durch die politische Arbeit und die persönliche Disziplin ihrer Mitglieder in den vergangenen zwei Jahren als verlässlicher Stabilitätsanker für die Hessen-Koalition etabliert. 

A3 wird bei Hanau am Montag vollgesperrt Hanau. Die Autobahn A3 soll in der Nacht vom kommenden Montag auf Dienstag im Bereich der Anschlussstelle Hanau gesperrt werden. Grund dafür sind Umbaumaßnahmen für Großraum- und Schwertransporter in Fahrtrichtung Würzburg, wie die Niederlassung West der Autobahn GmbH mitteilte. Demnach wird die Abfahrt zur Bundesstraße 45 in Richtung Fulda/Hanau gesperrt. Der Verkehr soll über die Anschlussstelle Seligenstadt umgeleitet werden. Die Arbeiten beginnen nach Angaben der Autobahn GmbH gegen 22 Uhr am Montagabend und sollen bis Dienstagmorgen 6 Uhr andauern.Konkret sollen in dem Streckenabschnitt Überfahrplatten für Groß- und Schwertransporter ausgelegt werden. Diese sind nach Angaben der Autobahn GmbH essenziell, um den Untergrund der Fahrbahn zu schützen und temporäre Schwerlast-Baustraßen zu schaffen. (dpa)

Beamte fordern „ordentliches Einkommensplus\" Wiesbaden. Vor dem Start der dritten Runde der Tarifverhandlungen für den hessischen Landesdienst haben Beschäftigte in Wiesbaden für ihre Forderungen demonstriert. Der Deutsche Beamtenbund (dbb) sprach von 1.000 Teilnehmern, die Polizei von rund 700. Der stellvertretende Vorsitzender der dbb-Bundestarifkommission, Hermann-Josef Siebigteroth, verlangte ein „ordentliches Einkommensplus“. „Lebensmittel, Mieten, Sprit und Nahverkehr: Wohin man schaut, ziehen die Preise an – und mit der aktuellen Weltlage wird das eher noch schlimmer.\"In der Tarifrunde fordern die Gewerkschaften für die rund 58.000 Landesbeschäftigten sieben Prozent mehr Geld – mindestens aber 300 Euro zusätzlich. Auszubildende sollen 200 Euro mehr im Monat bekommen. Zudem solle das Tarifergebnis für die Landesbeschäftigten zeit- und inhaltsgleich auf die Beamtinnen und Beamten übertragen werden, teilte der dbb mit. Die dritte Runde der Tarifverhandlungen ist für Donnerstag und Freitag geplant. (dpa)

Geflügel soll gegen Newcastle-Krankheit geimpft werden Wiesbaden. Das hessische Landwirtschaftsministerium ruft Geflügelhalter zu Impfungen gegen die Newcastle-Krankheit auf. Hintergrund ist, dass erstmals seit rund 30 Jahren neue Fälle der Tierseuche in Deutschland aufgetreten sind, teilte das Ministerium mit. Zwar habe es in Hessen bisher keine Fälle der Krankheit gegeben, seit Ende Februar seien jedoch Ausbrüche in Bayern und Brandenburg festgestellt worden. Daher appelliert das Landwirtschaftsministerium an hessische Geflügelhalter, Tiere regelmäßig impfen zu lassen und Biosicherheitsmaßnahmen streng einzuhalten. Dazu zählen laut Tierseuchenexperten die strikte Trennung von Straßen- und Stallkleidung, die Zugangssicherung der Ställe, eine vor Wildvögeln gesicherte Futterlagerung und eine wirksame Bekämpfung von Mäusen und Ratten. Durch die Maßnahmen soll die Ausbreitung der Krankheit verhindert werden. Die Newcastle-Krankheit, auch atypische Geflügelpest genannt, ist eine hochansteckende Virusinfektion, die vor allem Geflügel betrifft. Erkrankte Vögel leiden an Atemnot, Durchfall, Gleichgewichtsstörungen und einer verminderten Legeleistung. Auch können Tiere an der Krankheit sterben.Die Übertragung der Viren erfolgt direkt oder indirekt über Futter und Wasser. Durch Schuhe, Kleidung und Transportkisten kann nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums ebenfalls eine Übertragung erfolgen. Für Menschen ist das Virus in der Regel ungefährlich. (dpa)

Mann in Flüchtlingsunterkunft erstochenHessisch-Lichtenau. In Hessisch Lichtenau im Werra-Meißner-Kreis ist ein 27 Jahre alter Mann aus Afghanistan in einer Flüchtlingsunterkunft erstochen worden. Bei dem mutmaßlichen Täter soll es sich um einen 24 Jahre alten Mann ebenfalls afghanischer Herkunft handeln, wie die Polizei mitteilte.Demnach kam es in der Gemeinschaftsküche der Flüchtlingsunterkunft am Dienstagabend zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen den beiden Männern. Als der Streit eskalierte, stach der Vierundzwanzigjährige nach Angaben der Polizei mit einem Messer auf das Opfer ein. Der Siebenundzwanzigjährige sei an den Stichverletzungen gestorben.Der Vierundzwanzigjährige sei zunächst vom Tatort geflohen. Die Polizei nahm die Fahndung auf, auch mit Hilfe eines Hubschraubers. Gegen 22.53 Uhr sei der Tatverdächtige schließlich im Bereich eines Parks gesichtet und festgenommen worden. Das Motiv des Mannes ist bislang unklar, wie die Polizei mitteilte. Er habe sich bisher nicht zu der Tat geäußert. (dpa)