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28.03.2026
10:15 Uhr
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Rheingau-Taunus-Kreis: Zwei Schwerverletzte nach Explosion im WohnzimmerBei einer nächtlichen Explosion in einem Wohnhaus in Taunusstein-Neuhof (Rheingau-Taunus-Kreis) sind zwei Menschen im Alter von 20 und 21 Jahren schwer verletzt worden. Wie das Polizeipräsidium Westhessen mitteilte, waren Rettungskräfte und Feuerwehr in der Nacht zu Samstag gegen 2 Uhr zum Einsatzort entsandt worden. „Dort erwartete die Einsatzkräfte ein umfangreiches Schadensbild.“ Die Explosion habe sich im Wohnzimmer ereignet. Die Hintergründe waren zunächst unklar. Die beiden Schwerverletzten seien in Spezialkliniken gebracht worden. (dpa)
Störung im S-Bahn-Verkehr nach Brand in Frankfurter CitytunnelFrankfurt. In der Frankfurter Innenstadt mussten alle S-Bahnen vor einer knappen halben Stunde ihre Fahrt unterbrechen. Grund sind Löscharbeiten im Bahntunnel zwischen der Konstablerwache und der Hauptwache. \"Der Bahnverkehr wurde durch uns gestoppt\", meldet die Feuerwehr auf Twitter. Um 17.40 Uhr folgt die Entwarnung: Es bestehe keine weitere Gefahr mehr, der Bahnverkehr kann wieder anlaufen. Nach Angaben der Polizei suchen Brandermittler nun nach der Ursache des Feuers.
Mehr als eine Million Euro für den Denkmalschutz in HessenBonn. Mehrere Denkmäler in Hessen werden dieses Jahr von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz in Bonn mit insgesamt 1,1 Millionen Euro finanziell gefördert. Zu den geförderten 16 Baudenkmälern gehöre die Benediktinerinnenabtei Sankt Hildegard im Rheingau, teilte die Stiftung mit. Dort sind einige Schieferdächer über 120 Jahre alt, um Schäden an Basilika und Klostergebäude zu verhindern, muss neu eingedeckt werden. Die Stiftung Denkmalschutz wurde im Jahr 1985 gegründet und hat seitdem laut eigenen Angaben bundesweit rund 800 Millionen Euro für mehr als 7600 Denkmäler zur Verfügung gestellt. (dpa)
BASF verlässt Industriepark HöchstLudwigshafen/Frankfurt. Der Chemiekonzern BASF bereitet den Verkauf der Produktionsanlagen am Standort Industriepark Höchst vor. Mit der ProChem InnoTec GmbH sei eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet worden, teilte das Unternehmen mit. Der Abschluss der Transaktion mit dem Frankfurter Chemieunternehmen werde für das Ende des ersten Quartals nächsten Jahres erwartet. Über den Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht. BASF hatte bereits Mitte 2024 angekündigt, sich wegen des Kostendrucks von dem Industriepark im Frankfurter Stadtteil Höchst zu trennen. Alle BASF-Produktionsanlagen in dem Industriepark seien von dem Verkauf betroffen, teilte Nicolai Wörz, Geschäftsführer BASF Agricultural Solutions GmbH, mit. Diese seien bislang für die Produktion von Glufosinat-Ammonium genutzt worden, dessen Herstellung zum Ende des Jahres 2024 eingestellt wurde. (dpa)
Einbrecher stehlen kiloweise Kaffee aus Café in DarmstadtDarmstadt. Tüten mit Kaffeebohnen und Tassen im Gesamtwert von mehreren hundert Euro haben Unbekannte in der Nacht zum Mittwoch aus einem Café am Luisenplatz in Darmstadt gestohlen. Laut Polizei sind die Einbrecher gegen 2.30 Uhr in das Lokal eingedrungen und haben es auf der Suche nach Beute durchstöbert.
Bund der Steuerzahler kritisiert neues Hessen-LogoWiesbaden. Der Bund der Steuerzahler Hessen kritisiert das neue Corporate Design des Landes Hessen. Den Verein habe eine große Zahl von Hinweisen aus der Bevölkerung erreicht, die die Ausgaben für das neue Logo nicht nachvollziehen könnten. Der Bund der Steuerzahler führt das Thema als „Verdachtsfall“ für das Schwarzbuch „Die öffentliche Verschwendung“. „Für viele Steuerzahlerinnen und Steuerzahler ist es schwer nachvollziehbar, warum gerade jetzt mehrere hunderttausend Euro für ein neues Design ausgegeben werden“, sagte Vorsitzender Joachim Papendick. „In Zeiten von Krisen, angespannten Haushalten und Milliardenschulden sollte sich die Landesregierung auf ihre Kernaufgaben konzentrieren.\" „Steuergeld ist kein Selbstzweck“, so Papendick. „Es sollte vorrangig dort eingesetzt werden, wo es den Menschen im Land unmittelbar zugutekommt – etwa in Bildung, Infrastruktur oder innerer Sicherheit. Ein neues Logo oder gar eine Mode-Kollektion bringen den Menschen in krisenhaften Zeiten wohl nur wenig Mehrwert.“Die Landesregierung hatte das neue Design am Montag bei einer Kabinettssitzung im Frankfurter Museum Angewandte Kunst beschlossen. Es wird künftig überall verwendet, wo das Land offiziell repräsentiert wird. Die Staatskanzlei bezifferte die Kosten auf 290.000 Euro. (dpa)
Regionalzüge gestrichen: Bahn baut Behelfsbrücken für Sanierung auf Frankfurt. Am Osterwochenende wird im Frankfurter Süden eine Bahnstrecke gesperrt. Wie die Deutsche Bahn mitteilte, dauern die Bauarbeiten von 4. April bis 15. Mai. Betroffen ist der Abschnitt zwischen Forsthaus und Südbahnhof. In diesem Zeitraum werden zwei Behelfsbrücken errichtet, um eine Eisenbahnbrücke über die Mörfelder Landstraße zu ersetzen. Die provisorischen Bauwerke sollen laut Bahn bis zum Abschluss der Brückenbauarbeiten Ende 2027 genutzt werden.Zunächst werden Teile des Bahndamms abgetragen, Bohrpfähle errichtet und die Behelfsbrücken mit einem Schwerlastkran eingesetzt. Anschließend sollen die künftigen Widerlager der neuen Eisenbahnbrücke gebaut werden, während daneben der Bahnbetrieb weiterläuft.Parallel wird am Forsthaus ein Kreuzungsbauwerk saniert. Auch dafür werden neue Bohrpfähle hergestellt und Hilfsbrücken errichtet, sodass die neuen Widerlager während des Zugbetriebs gebaut werden können. In den genannten sechs Wochen wird die Zuglinie RB58 wird tagsüber über Frankfurt-Louisa umgeleitet. In den Nächten entfällt sie zwischen Hanau Hauptbahnhof und Rüsselsheim Opelwerk. Tagsüber verkehren die Züge von und nach Rüsselsheim Opelwerk planmäßig. Die Linie RE59 zwischen Frankfurt-Ost und Frankfurt Flughafen Fernbahnhof entfällt ganz, im Fernverkehr soll es nur zu einzelnen Halt- und Zugausfälle in den Randstunden kommen.
Autobahn A5: Große Menge Altreifen auf Parkplatz entsorgt Bickenbach. Mehr als einhundert alte Autoreifen haben Unbekannte in dieser Woche an einem Autobahnparkplatz an der A5 illegal entsorgt. Wie die Polizei berichtet, müssen die Reisen zwischen Montag und Donnerstag an den Parkplatz Erlensee auf Höhe der Gemeinde Bickenbach gebracht worden sein. Die Täter hätten sie über die Leitplanke in ein angrenzendes Waldgebiet geworfen. Wer etwas beobachtet hat, solle sich bei der Polizei melden (06151/87560)
Zwei Jahre altes Kind in Darmstadt angefahrenDarmstadt. Ein zwei Jahre altes Kind ist in Darmstadt von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Der Unfall passierte am Donnerstagnachmittag an der Magdalenenstraße, als eine 58 Jahre alte Fahrerin von einem Grundstück auf die Straße fahren wollte, wie die Polizei am Freitag mitgeteilt hat. Nach ihren Angaben hat die Staatsanwaltschaft einen Gutachter hinzugezogen, um den Unfallhergang zu rekonstruieren. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter Telefon 06151/969-41110 zu melden.
Schnee zu Ferienbeginn in Hessen möglichOffenbach. Für die Schulkinder in Hessen beginnen die Osterferien nicht allzu frühlingshaft. Am Freitag sei es wechselnd bewölkt bis heiter, schrieb der Deutsche Wetterdienst (DWD). Regen gebe es aber nicht. Die Temperaturen lägen bei Höchstwerten von sieben bis elf Grad. Es wehe ein schwacher, teilweise mäßiger Wind. Am Samstag werde es in Hessen stark bewölkt bis bedeckt. Von Nordwesten her ziehe Regen auf und in höheren Lagen schneie es zunächst. Das Thermometer zeige maximal sechs bis neun Grad an. Der Wind sei meistens schwach. Am Sonntag könnte sich laut DWD nach örtlich leichter Regen zu den Wolken gesellen. Die Temperaturen lägen bei Höchstwerten von acht bis zwölf Grad. Dazu wehe ein schwacher bis mäßiger Wind. (dpa)
Drei Prozent mehr Geld für hessische LandesbediensteteWiesbaden. Die rund 58.000 hessischen Landesbeschäftigten im öffentlichen Dienst bekommen künftig mehr Geld. Eine nächtliche Tarifeinigung in Seeheim-Jugenheim im Kreis Darmstadt-Dieburg sieht zunächst ein Plus von 3,0 Prozent zum 1. Juli 2026 vor – mindestens aber 110 Euro pro Monat. Es folgt ein weiteres Plus von 2,8 Prozent zum 1. Oktober 2027, wie das Innenministerium der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Die Laufzeit des neuen Tarifvertrags beträgt demnach 25 Monate. Die Gewerkschaften hatten zuvor unter Verweis auf Reallohnverluste früherer Jahre und auf viele unbesetzte Stellen sieben Prozent mehr Geld verlangt – mindestens aber 300 Euro zusätzlich. Zudem forderten sie zunächst eine Laufzeit des Tarifvertrags von nur zwölf Monaten. Es hatte eine Reihe von Demonstrationen gegeben.Innenminister Roman Poseck hatte ein konkretes Angebot bei den Tarifverhandlungen erst für die dritte Runde der Tarifverhandlungen angekündigt, die am Donnerstag in Seeheim-Jugenheim begonnen hatte. Dort wollen der CDU-Politiker und Vertreter der Gewerkschaften heute um 12.00 Uhr die Details des neuen Tarifvertrags vorstellen. Hessen ist als einziges Bundesland nicht Mitglied der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) und verhandelt daher eigenständig über die Entgelte seiner Beschäftigten. Für alle anderen Bundesländer wurde bereits zuvor ein Tarifabschluss erzielt. Insgesamt erhöhen sich die Entgelte dort ebenfalls um 5,8 Prozent – allerdings in drei statt zwei Schritten und bis zum Jahresbeginn 2028. (dpa)
Zug rammt Radler auf Gleisen in Dreieich: totDreieich. Ein 82 Jahre alter Radfahrer ist auf einem unbeschrankten Bahnübergang in Dreieich im Kreis Offenbach von einem Zug erfasst und tödlich verletzt worden. „Wir gehen von einem Unfall aus“, sagte ein Polizeisprecher. Die Bahnstrecke wurde vorerst gesperrt. Die Bundespolizei ermittelt.
Überfall auf Juwelier in Bad NauheimBad Nauheim. Bei einem Überfall auf ein Juweliergeschäft in Bad Nauheim im Wetteraukreis hat ein Räuber Beute in unbekannter Höhe gemacht. Wie die Polizei mitteilte, betrat der maskierte Mann am frühen Donnerstagabend den Laden, stieß eine Mitarbeiterin zu Boden und räumte die Auslage leer. Anschließend flüchtete er zu Fuß. Der genaue Wert des erbeuteten Schmucks könne noch nicht beziffert werden, hieß es von der Polizei. Die Mitarbeiterin des Juweliers sei unverletzt geblieben. Obwohl die Polizei in der Innenstadt von Bad Nauheim direkt nach der Tat mit einem Großaufgebot nach dem Räuber fahndete, konnte er zunächst nicht gefasst werden. (dpa)
Mann mit Messer in Flüchtlingsunterkunft getötet – Haftbefehl erlassenHessisch Lichtenau. Nach dem gewaltsamen Tod eines Mannes in einer Flüchtlingsunterkunft im Werra-Meißner-Kreis ist ein Haftbefehl gegen den 24 Jahre alten Tatverdächtigen erlassen worden. Der Haftrichter habe den Haftbefehl wegen Fluchtgefahr und der Schwere der Tat erlassen, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Der Vierundzwanzigjährige wurde in eine Justizvollzuganstalt gebracht. Angaben der Polizei zufolge kam es in der Gemeinschaftsküche der Flüchtlingsunterkunft in Hessisch Lichtenau am Dienstagabend zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen dem 24 Jahren alten Mann und einem Siebenundzwanzigjährigen. Beide Männer seien afghanischer Herkunft. Als der Streit eskalierte, soll der Vierundzwanzigjährige nach Angaben der Polizei mit einem Messer auf das Opfer eingestochen haben. Der Siebenundzwanzigjährige sei an den Stichverletzungen gestorben.Der 24 Jahre alte Mann sei zunächst vom Tatort geflohen. Die Polizei nahm die Fahndung auf, auch mit Hilfe eines Hubschraubers. Gegen 22.53 Uhr sei der Tatverdächtige schließlich im Bereich eines Parks gesichtet und festgenommen worden. (dpa)