FAZ 24.03.2026
11:34 Uhr

Rhein-Main-Liveblog: Mann beißt und kratzt Polizisten in Rüsselsheim


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Rhein-Main-Liveblog: Mann beißt und kratzt Polizisten in Rüsselsheim

Fahrer mit Kokain auf A5 erwischt Mörfelden-Walldorf. Mit Kokain im Blut hat eine Polizeistreife einen Transporterfahrer auf der A5 erwischt. Die Polizisten nahmen den Mann fest. Er musste eine Blutprobe abgeben. Er hat sich mehrere Strafanzeigen eingehandelt.

Rollerfahrer stirbt zwei Tage nach UnfallMainz. Ein Rollerfahrer ist im Kreis Mainz-Bingen von einem Auto angefahren worden und zwei Tage später im Krankenhaus an seinen inneren Verletzungen gestorben. Der Unfall ereignete sich nach Polizeiangaben bereits am Samstag in Lörzweiler, einem kleinen Ort unweit der hessischen Landesgrenze. Ein Autofahrer soll dem 81 Jahre alten Mann dort die Vorfahrt genommen und ihn mit seinem Wagen erfasst haben. Die Polizei sprach von einer „leichten Kollision“, nach der er von seinem Roller gestürzt sei. Nach dem Unfall sei der Mann ansprechbar gewesen und von den Sanitätern als leicht verletzt eingestuft worden. Am Montag starb er dann jedoch im Krankenhaus. (dpa)

Messerangriff vor Lokal in DarmstadtDarmstadt. Bei einem Messerangriff ist ein 25 Jahre alter Mitarbeiter einer Gaststätte in Darmstadt schwer verletzt worden. Die Tat passierte gegen 4 Uhr in der Nacht auf Sonntag, wie die Polizei am Montag berichtet hat. Der Mitarbeiter des Lokals an der Mauerstraße in der Innenstadt und mehrere seiner Kollegen waren in Streit mit einer Gruppe geraten, die sie nicht in das Lokal lassen wollten. Es kam zu einem Handgemenge und ein 19 Jahre alter Mann fügte dem Mitarbeiter eine Stichwunde am Oberkörper zu. Der Tatverdächtige wurde kurz darauf von einer Streife festgenommen. Die Polizei sucht noch nach einem weiteren 40 bis 45 Jahre alten Mann mit kurzen Haaren und Bomberjacke, der einem 36 Jahre alten Mitarbeiter des Lokals gegen den Kopf geschlagen haben soll. Zeugen können sich unter Telefon 06151/9690 melden. 

Nerobergbahn startet in die SaisonWiesbaden. Wiesbadens schrägstes Wahrzeichen - die Nerobergbahn - startet am Karfreitag mit einer besonderen Aktion in die neue Saison. Alle Menschen, die am 3. April Geburtstag haben, werden zu einer kostenlosen Berg- und Talfahrt eingeladen, teilte die Stadtverwaltung mit. Die denkmalgeschützte, blau-gelbe Nerobergbahn wurde 1888 unter Kaiser Wilhelm in Betrieb genommen. Die 438 Meter lange Strecke mit einer Steigung von bis zu 25 Prozent bewältigt die Bahn geräuscharm und schadstofffrei mittels Wasserballast. Im vergangenen Jahr nutzten mehr als 315.000 Fahrgäste die Möglichkeit, bequem den Wiesbadener Hausberg zu erklimmen, wie die Stadt mitteilte. 25 Paare gaben sich in der außergewöhnlichen Atmosphäre das Ja-Wort. (dpa)

Bahnstrecke bei Gelnhausen nach Unfall mit ICE gesperrtGelnhausen. Nach einem Zusammenstoß eines ICE mit einem Bagger ist die Bahnstrecke nahe Gelnhausen gesperrt worden. Der Baggerfahrer wurde verletzt, jedoch keiner der 650 Fahrgäste im Zug. Wie die Bundespolizei weiter meldet, schickt die Deutsche Bahn einen anderen Zug zur Unglücksstelle, der die Passagiere aus dem ICE aufnehmen soll.Nach aktuellem Ermittlungsstand befand sich bei der Anfahrt des ICE kurz vor 10 Uhr der Greifarm des Baggers im sogenannten Regellichtraum der Bahnstrecke, sodass dies folglich zu einer Kollision führte, meldet die Bundespolizei. Der ICE sei beschädigt worden. Der Regellichtraum ist das Gebiet um die Bahngleise, das freibleiben muss. Die Hintergründe zur Unfallursache, sowie die exakte Schadenshöhe würden zum aktuellen Zeitpunkt durch die eingesetzten Kräfte vor Ort aufgeklärt. Wann die Bahnstrecke wieder frei sein werde, sei noch nicht abzusehen.

Fast jeder zehnte Hessen erhalt MindestsicherungWiesbaden. Neun Prozent aller Hessinnen und Hessen haben 2024 Leistungen der sozialen Mindestsicherung bekommen. Dabei war diese Quote in städtischen Regionen häufig höher als auf dem Land, wie das Statistische Landesamt in Wiesbaden mitteilte. In Hessens größter Stadt Frankfurt beispielsweise lag sie 2024 bei 11 Prozent, im Umland dagegen im Hochtaunuskreis bei nur 6,1 Prozent, im Main-Taunus-Kreis bei 6,8 Prozent und im Wetteraukreis bei 7 Prozent.Diese Statistik berücksichtigt etwa Sozialhilfe oder Leistungen für Asylbewerber. Zahlen für 2025 liegen noch nicht vor. Hessen hat mehr als sechs Millionen Bürgerinnen und Bürger. (dpa)

Raser im Slalom in Offenbach doppelt so schnell wie erlaubtOffenbach. Mit Tempo 114 bei erlaubten 50 Kilometern in der Stunde ist in Offenbach ein junger Autofahrer der Polizei ins Netz gegangen. Eine Zivilstreife des Sachgebiets Tuner, Raser und Poser dokumentierte die Straßenverkehrsgefährdung mit ihrer Videokamera, wie die Polizei mitteilte. Der 22 Jahre alte Mann habe eine rote Ampel überfahren und eine Busspur genutzt, um andere Fahrzeuge rechts zu überholen. Außerdem habe er ein weiteres Auto über eine Linksabbiegespur überholt und sei dabei in Schlangenlinien zwischen Fahrzeugen gefahren, hieß es. Die Beamten stoppten den Autofahrer und nahmen ihm vorläufig Führerschein und Autoschlüssel ab. (dpa)

Ast trifft Waldarbeiter in Forst nahe Steinau am KopfSteinau an der Straße. Beim Fällen eines Baumes im Main-Kinzig-Kreis hat ein 22 Jahre alter Arbeiter trotz Schutzausrüstung schwere Kopfverletzungen erlitten. Zusammen mit einem Kollegen hatte er im Wald bei Steinau entlang einer Landstraße Bäume gefällt, wie die Polizei mitteilte. Als die beiden Männer die Buche umsägten und diese umfiel, traf ein offenbar abgebrochener, dickerer Ast den Arbeiter.Mit einem Rettungshubschrauber wurde er in eine Klinik geflogen. Die Polizei ermittelt zum genauen Hergang und prüft auch „eine mögliche fahrlässige Verursachung des anderen Arbeiters“, wie es weiter auf Basis erster Erkenntnisse hieß. (dpa)

Raser verletzt Familie auf A67Lampertheim. Fünf Verletzte, darunter eine schwangere Frau, sind aufgrund der unachtsamen Fahrweise eines jungen Mannes auf der A67 zu beklagen. Der 20 Jahre alte Autofahrer war nach Angaben der Polizei am Sonntagabend zwischen dem Autobahndreieck Viernheim und der Anschlussstelle Lorsch mit hoher Geschwindigkeit unterwegs und wollte zum Überholen vom mittleren auf den linken Fahrstreifen wechseln. Dabei sei er auf ein vollbesetztes Fahrzeug einer Familie aus dem Raum Bingen aufgefahren und im Anschluss in die Leitplanke geprallt. Durch die Wucht des Aufpralls überschlug sich sein Fahrzeug mehrfach.  Bei dem Unfall wurden der 25 Jahre alte Familienvater und seine beiden kleinen Kinder nach Angaben der Polizei leicht verletzt und die 21 Jahre alte schwangere Ehefrau schwer verletzt. Auch der Raser trug demnach schwere Verletzungen davon. Die Unfallbeteiligten wurden in umliegende Krankenhäuser verbracht. Die Polizei sperrte die Autobahn gen Norden für anderthalb Stunden, wie es weiter heißt. 

Gersfeld. Drei Menschen sind bei einem Frontalzusammenstoß auf einer Bundesstraße bei Gersfeld im Kreis Fulda verletzt worden. Ein 23 Jahre alter Mann war am Sonntag mit seinem Wagen aus bislang unklarer Ursache auf die Gegenspur geraten, wie die Polizei mitteilte. Dort stieß das Auto mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammen. Die 59 Jahre alte Fahrerin darin wurde durch die Wucht des Aufpralls eingeklemmt und schwer verletzt. Feuerwehrleute mussten sie aus dem Wagen befreien. Der 23-Jährige und sein Beifahrer erlitten leichte Verletzungen. Alle drei kamen ins Krankenhaus. (dpa)

Auf A5 bei Heppenheim mehrfach überschlagenHeppenheim. Bei einem Unfall auf der Autobahn 5 zwischen Heppenheim und Hemsbach ist ein 29-jähriger Autofahrer schwer verletzt worden. Passiert sei das Ganze, als der Fahrer auf einen Parkplatz habe einfahren wollen, teilte die Polizei mit.Dabei sei er mit dem Wagen, mutmaßlich aufgrund zu hoher Geschwindigkeit, nach links von der Fahrbahn abgekommen und gegen die Leitplanke geprallt. Im Anschluss habe sich das Fahrzeug mehrfach überschlagen, habe einen Baum touchiert und sei schließlich auf dem Dach liegengeblieben. Der 29-Jährige konnte sich nach Angaben der Polizei selbstständig aus dem Fahrzeug befreien. Er wurde von einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht.Nach einer vorläufigen Vollsperrung beider Fahrspuren in Richtung Süden sei die linke Spur für den Verkehr wieder freigegeben worden, teilte die Polizei mit. (dpa)

Zahlreiche Hinweise nach Leichenfund in Wiesbaden Wiesbaden. Nachdem eine 77 Jahre alte Frau tot in ihrer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Wiesbaden gefunden worden ist, sind bei der Polizei zahlreiche telefonische Hinweise eingegangen. Inwieweit diese verwertbar seien, sei aber noch unklar, sagte ein Polizeisprecher. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts, wie das Polizeipräsidium Westhessen und die Staatsanwaltschaft am Vortag mitgeteilt hatten.Polizei und Rettungskräfte waren bereits am vergangenen Samstagmittag alarmiert worden, nachdem eine Nachbarin die Frau mehrere Tage nicht gesehen hatte. In der Wohnung hatten die Einsatzkräfte die Leiche der Frau entdeckt.Die Ermittler gehen davon aus, dass die 77-Jährige bereits einige Tage vor dem 14. März gestorben ist. Zur möglichen Todesursache hatten sie zunächst keine weiteren Angaben gemacht. Die Kripo hofft auf Hinweise von Zeugen. Es geht unter anderem darum, wann die Frau zuletzt gesehen wurde und ob es im Umfeld des Hauses verdächtige Beobachtungen gab. (dpa)

Schüsse im Frankfurter BahnhofsviertelFrankfurt. Ein Mann hat im Frankfurter Bahnhofsviertel mit einer Waffe mehrfach um sich geschossen. „Zum Glück wurde niemand getroffen und auch niemand verletzt“, sagte ein Polizeisprecher. Der 24-Jährige sei festgenommen worden.Demnach habe sich die Tat am Morgen gegen 6 Uhr morgens ereignet. Warum der Mann um sich geschossen hatte, sei bislang unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Nach bisherigen Erkenntnissen seien lediglich Gebäude getroffen worden.Das Frankfurter Bahnhofsviertel ist als Brennpunkt für Drogen, Prostitution und Kriminalität bekannt. Seit November 2023 besteht dort eine Waffenverbotszone, die Mitte 2024 auf das Bahnhofsgebäude ausgeweitet wurde. Seit Anfang 2025 gilt das Waffenverbot rund um die Uhr.

Angriff auf Jugendlichen in LimburgLimburg. Am Lahnufer in Limburg ist ein Jugendlicher von mehreren unbekannten Tätern angegriffen und verletzt worden. Die Suche nach den Angreifern dauert noch an, wie die Polizei mitteilte. Bisherigen Erkenntnissen zufolge sei das 17 Jahre alte Opfer am Samstag zu Fuß unterwegs gewesen, als es von vier maskierten Menschen angegriffen worden sei. Die Täter hätten ohne Vorwarnung mit Fäusten auf den Jugendlichen eingeschlagen und seien in Richtung Innenstadt geflohen. Der 17-Jährige erlitt nach Angaben der Polizei Verletzungen im Gesicht und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Nach derzeitigem Ermittlungsstand hätten die Täter bei dem Angriff nichts gestohlen. (dpa)