FAZ 27.03.2026
07:27 Uhr

Rhein-Main-Liveblog: 5,8 Prozent mehr für hessische Landesbedienstete


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Rhein-Main-Liveblog: 5,8 Prozent mehr für hessische Landesbedienstete

Autobahn A5:  Große Menge Altreifen auf Parkplatz entsorgt Bickenbach. Über einhundert alte Autoreifen haben Unbekannte in dieser Woche an einem Autobahnparkplatz an der A5 illegal entsorgt. Wie die Polizei berichtet, müssen die Reisen zwischen Montag und Donnerstag an den Parkplatz Erlensee auf Höhe der Gemeinde Bickenbach gebracht worden sein. Die Täter hätten sie über die Leitplanke in ein angrenzendes Waldgebiet geworfen. Wer etwas beobachtet hat, solle sich bei der Polizei melden (06151/87560) 

Zwei Jahre altes Kind in Darmstadt angefahrenDarmstadt. Ein zwei Jahre altes Kind ist in Darmstadt von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Der Unfall passierte am Donnerstagnachmittag an der Magdalenenstraße, als eine 58 Jahre alte Fahrerin von einem Grundstück auf die Straße fahren wollte, wie die Polizei am Freitag mitgeteilt hat. Nach ihren Angaben hat die Staatsanwaltschaft einen Gutachter hinzugezogen, um den Unfallhergang zu rekonstruieren. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter Telefon 06151/969-41110 zu melden.   

Schnee zu Ferienbeginn in Hessen möglichOffenbach. Für die Schulkinder in Hessen beginnen die Osterferien nicht allzu frühlingshaft. Am Freitag sei es wechselnd bewölkt bis heiter, schrieb der Deutsche Wetterdienst (DWD). Regen gebe es aber nicht. Die Temperaturen lägen bei Höchstwerten von sieben bis elf Grad. Es wehe ein schwacher, teilweise mäßiger Wind. Am Samstag werde es in Hessen stark bewölkt bis bedeckt. Von Nordwesten her ziehe Regen auf und in höheren Lagen schneie es zunächst. Das Thermometer zeige maximal sechs bis neun Grad an. Der Wind sei meistens schwach. Am Sonntag könnte sich laut DWD nach örtlich leichter Regen zu den Wolken gesellen. Die Temperaturen lägen bei Höchstwerten von acht bis zwölf Grad. Dazu wehe ein schwacher bis mäßiger Wind. (dpa)

Zug rammt Radler auf Gleisen in Dreieich: totDreieich. Ein 82 Jahre alter Radfahrer ist auf einem unbeschrankten Bahnübergang in Dreieich im Kreis Offenbach von einem Zug erfasst und tödlich verletzt worden. „Wir gehen von einem Unfall aus“, sagte ein Polizeisprecher. Die Bahnstrecke wurde vorerst gesperrt. Die Bundespolizei ermittelt. 

Überfall auf Juwelier in Bad NauheimBad Nauheim. Bei einem Überfall auf ein Juweliergeschäft in Bad Nauheim im Wetteraukreis hat ein Räuber Beute in unbekannter Höhe gemacht. Wie die Polizei mitteilte, betrat der maskierte Mann am frühen Donnerstagabend den Laden, stieß eine Mitarbeiterin zu Boden und räumte die Auslage leer. Anschließend flüchtete er zu Fuß. Der genaue Wert des erbeuteten Schmucks könne noch nicht beziffert werden, hieß es von der Polizei. Die Mitarbeiterin des Juweliers sei unverletzt geblieben. Obwohl die Polizei in der Innenstadt von Bad Nauheim direkt nach der Tat mit einem Großaufgebot nach dem Räuber fahndete, konnte er zunächst nicht gefasst werden. (dpa)

Mann mit Messer in Flüchtlingsunterkunft getötet – Haftbefehl erlassenHessisch Lichtenau. Nach dem gewaltsamen Tod eines Mannes in einer Flüchtlingsunterkunft im Werra-Meißner-Kreis ist ein Haftbefehl gegen den 24 Jahre alten Tatverdächtigen erlassen worden. Der Haftrichter habe den Haftbefehl wegen Fluchtgefahr und der Schwere der Tat erlassen, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Der Vierundzwanzigjährige wurde in eine Justizvollzuganstalt gebracht. Angaben der Polizei zufolge kam es in der Gemeinschaftsküche der Flüchtlingsunterkunft in Hessisch Lichtenau am Dienstagabend zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen dem 24 Jahren alten Mann und einem Siebenundzwanzigjährigen. Beide Männer seien afghanischer Herkunft. Als der Streit eskalierte, soll der Vierundzwanzigjährige nach Angaben der Polizei mit einem Messer auf das Opfer eingestochen haben. Der Siebenundzwanzigjährige sei an den Stichverletzungen gestorben.Der 24 Jahre alte Mann sei zunächst vom Tatort geflohen. Die Polizei nahm die Fahndung auf, auch mit Hilfe eines Hubschraubers. Gegen 22.53 Uhr sei der Tatverdächtige schließlich im Bereich eines Parks gesichtet und festgenommen worden. (dpa)

Langen. Passanten entdecken Knochen nahe einer Klinik in Langen. Die Polizei prüft, ob ein Vermisstenfall nach zwei Jahren endlich aufgeklärt werden kann.

Mansoori: Zutritt zum Bahnsteig nur mit FahrscheinWiesbaden. Nach Ansicht des hessischen Wirtschaftsministers Kaweh Mansoori sollte an großen Bahnhöfen der Zugang zu den Gleisen nur mit einem gültigen Fahrschein möglich sein. „In vielen Ländern ist es längst Standard, dass nur Menschen mit gültigem Fahrschein auf den Bahnsteig kommen“, sagte der SPD-Politiker laut einer Mitteilung.„Gerade am Knotenpunkt Frankfurt am Main ist offensichtlich, dass solche Lösungen die tatsächliche Sicherheit und das Sicherheitsgefühl in Regionalbahnen, S‑Bahnen und U‑Bahnen deutlich verbessern könnten.“ Hessen habe bei der Verkehrsministerkonferenz vorgeschlagen, eine Einführung solcher Barrieren zu prüfen, eine Einigung habe es aber nicht gegeben.„Mehr Präsenz von Sicherheitspersonal, kluge Videoüberwachung und gute Schulungen bleiben wichtig“, sagte Mansoori. „Aber wir sollten den Mut haben, auch strukturelle Antworten zu diskutieren.“ Wer Bahnhöfe und Züge als sichere Orte erhalten wolle, dürfe sich schwierigen Fragen nicht verschließen. (dpa)

Wechselhaftes Wetter in HessenOffenbach. In den nächsten Tagen müssen sich die Menschen in Hessen auf wechselhaftes Wetter einstellen: Immer wieder kann es Regen, Schneeregen und Graupelgewitter geben. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte, regnet es heute bei Maximaltemperaturen zwischen 6 und 9 Grad. Graupelgewitter sind möglich, im Bergland auch Schneeschauer.Am Freitag ist es im Süden lange Zeit trocken, die Sonne kommt gelegentlich durch bei Temperaturen zwischen 7 und 11 Grad. In den Nächten fallen die Temperaturen unter 0 bis minus 3 Grad.Am Samstag soll es dichte Wolken und Regen geben, in höheren Lagen auch Schneeregen. In der Nacht zum Sonntag soll es etwas auflockern. Die Temperaturen steigen am Tag auf 10 bis 12 Grad, es soll nur leicht regnen. (dpa)

Mühlheim: Mit Reizgas auf Fünfzehnjährigen geschossenBei einer Auseinandersetzung soll ein junger Mann einem Fünfzehnjährigen mit einer Reizgaspistole aus nächster Nähe ins Gesicht geschossen haben. Der Jugendliche sei nach der mutmaßlichen Tat in Mühlheim am Main im Landkreis Offenbach am Mittwochnachmittag in ein nahegelegenes Jugendzentrum geflüchtet, um sich die Augen auszuspülen, teilte die Polizei mit.Tatverdächtig seien zwei Männer im Alter von 18 und 20 Jahren, einer der beiden soll geschossen haben. Sie seien anschließend vom Tatort geflüchtet. Dabei sollen sie auch eine Sporttasche mitgenommen haben, die der FünfzehnJährige zurückgelassen hatte.In der Wohnung des Zwanzigjährigen sei eine Schreckschusswaffe sichergestellt worden, schrieb die Polizei. Gegen die beiden Männer werde nun wegen des Verdachts des Raubs und wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. (dpa)

Dreieich: Feuer auf Kundentoilette im Einkaufszentrum NordparkDreieich. Wegen eines Feuers in der Kundentoilette musste das Einkaufszentrum Nordpark in Dreieich am Mittwochabend kurzzeitig geräumt werden. Laut der Polizei war eine Meldung über Rauchentwicklung und offene Flammen gegen 20.40 Uhr eingegangen. Der Hausmeister habe vor dem Eintreffen der Feuerwehr das Feuer löschen können. Nach ersten Erkenntnissen geht die Polizei von Brandstiftung aus. In der Auffangschale eines Desinfektionsmittelspenders seien verbrannte Gegenstände gefunden worden. Der Schaden wird auf rund 1000 Euro geschätzt. Die Polizei bittet um Hinweise.

Hanau: Pfefferspray im Bus Hanau. Ein Jugendlicher hat in einem Bus in Hanau am Dienstagnachmittag Pfefferspray versprüht. Der Siebzehnjährige soll dabei nicht auf eine andere Person gezielt haben, wie die Polizei berichtet, aber mehrere Insassen des Busses hätten leichte Atemwegsbeschwerden bekommen. Die Polizei hat ein Verfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung eingeleitet. 

Hessen und Thüringen kaufen gemeinsam Polizeihubschrauber Wiesbaden. Thüringen und Hessen planen nach Worten von Thüringens Innenminister Georg Maier eine Kooperation für die Anschaffung neuer Polizeihubschrauber. Er sei kommende Woche in Hessen, um eine entsprechende Vereinbarung zu unterzeichnen, sagte der SPD-Politiker bei einer Regierungsbefragung im Thüringer Landtag. Details nannte er zunächst nicht. Die Anschaffung sei nötig, weil die bisher eingesetzten Polizeihubschrauber in die Jahre gekommen seien, so Maier. Nach Angaben des Thüringer Innenministeriums soll die Kooperation die Zusammenarbeit der Landespolizeien und die luftgestützten Einsatzmöglichkeiten beider Bundesländer verbessern. Das hessische Innenministerium teilte zu dem Termin mit, dass die Beschaffung von insgesamt sechs Polizeihubschraubern geplant sei. „Die neuen Hubschrauber sollen künftig vielseitige Einsatzmöglichkeiten für Polizei und Katastrophenschutz gewährleisten“, hieß es in der Mitteilung. 

Mindestens 100 Euro mehr: Tarifeinigung am Uniklinikum Gießen und MarburgGießen/Marburg. Die rund 8.000 nicht-ärztlichen Beschäftigten des Universitätsklinikums Gießen und Marburg bekommen mehr Geld. Neben einer Einmalzahlung von 200 Euro sollen die Beschäftigten laut Gewerkschaft Verdi zwei Erhöhungen erhalten: Zum 1. Mai dieses Jahres steigen die Einkommen demnach um 4,0 Prozent, mindestens aber 110 Euro, und zum 1. Mai 2027 um weitere 2,5 Prozent, mindestens aber 100 Euro. Zudem sollten berufsspezifische Zulagen erstmals entsprechend der Lohnerhöhung steigen. Die Vergütungen für Auszubildende, dual Studierende und Psychotherapeutinnen und -therapeuten in Ausbildung würden zudem zum Mai 2026 und Mai 2027 jeweils um 100 Euro angehoben, hieß es. Der Vorsitzende der UKGM-Geschäftsführung, Gunther Weiß, sieht die Tarifeinigung als wichtiges Signal an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Trotz aktuell schwieriger Rahmenbedingungen sei man zu einem für beide Seiten tragbaren Ergebnis gekommen. „Damit stärken wir die Attraktivität des UKGM als Arbeitgeber und schaffen zugleich eine verlässliche Perspektive bis Ende 2027.“Verdi sei eine soziale Komponente für die unteren Lohngruppen wichtig, erklärte der zuständige Gewerkschaftssekretär Fabian Dzewas-Rehm. Besondere Belastungen durch Schicht- und Wechselschichtdienst würden künftig zudem durch höhere Zulagen besser ausgeglichen. Teil der Tarifeinigung sei zudem eine „deutliche finanzielle Aufwertung“ des Berufs der Hebammen.