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24.03.2026
14:29 Uhr
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Vor den Kongresswahlen setzt Trump den Mehrheitsführer im Senat unter Druck, das Wahlrecht zu verschärfen. John Thune zieht eine rote Linie. Majid Sattar berichtet

Eigentlich ist John Thune wie gemacht für sein Amt. Er ist stets die Ruhe selbst, lässt sich nicht provozieren und widersteht Versuchungen, auf die Pauke zu hauen. Er ist ein Mann der leisen Töne, der selten die Bühne sucht und lieber Deals im Hinterzimmer macht. Der Balanceakt, den der republikanische Mehrheitsführer im Senat derzeit zu bestehen hat, kostet aber auch ihn erkennbar Nerven. Donald Trump will, dass der Kongress nach seiner Pfeife tanzt. Das kann Thune, bekennender Institutionalist, aber nicht zulassen.
Auf der Sicherheitskonferenz soll Senator Lindsey Graham gegenüber Vertretern Dänemarks und Grönlands erschütternd aufgetreten sein. Die dänische Ministerpräsidentin nannte er „kleine Dame“.
Erstmals seit Langem werden in Deutschland wieder radioaktive Brennelemente transportiert. Am späten Abend startete die Fahrt eines Schwerlastwagens durchs Ruhrgebiet. Der Transport verlief störungsfrei.
Wenn es nach Merz geht, muss der BND mehr dürfen. Was fehlt? Ein Gespräch mit dem früheren MI6-Chef John Sawers über moderne Spione und die Frage, wer heute eine Lizenz zum Töten braucht.
Politischer Korrespondent für Nordamerika mit Sitz in Washington.
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